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Muffins mit Pekannüssen und Ahornsirup

Liebe Bonnie,
ich habe diesmal Muffins aus dem Buch gebacken, das du mir 2012 aus Irland mitgebracht hast.
Sie sind ziemlich lecker, weil sie wegen des Ahornsirups saftig und schön klebrig geworden sind. Außerdem sind nicht nur langweilige Standardnüsse wie Haselnüsse oder Mandeln drin, sondern spannende Pekannüsse.

Rezept aus ‚cupcakes and muffins‘ der ‚hummingbird bakery

350g Mehl
160g Zucker
3/4 TL Salz
1 1/2 TL Backpulver
1/2 TL baking soda
375ml Buttermilch
1 Ei
1/2 TL Vanilleextrakt
70g Butter
240g Pekannüsse gehackt
200ml Ahornsirup

Das Mehl mit dem Zucker, dem Salz, dem Backpulver und dem ‚baking soda‘ in eine Schüssel geben. In einer weiteren Schüssel die Buttermilch mit dem Vanilleextrakt und dem Ei verrühren. Im Anschluss die Buttermilch zur Mehlmischung geben und mit einem Schneebesen zu einer gleichmäßigen Masse rühren. Die Butter schmelzen und in den Teig einrühren.
Zum Schluss die Hälfte des Ahornsirups mit den gehackten Pekannüssen dazugeben und unterrühren.
Die Muffinförmchen zu zwei Dritteln mit dem Teig befüllen. Den restlichen Ahornsirup auf die Förmchen aufteilen und mit einer Pekannuss toppen.
Die Muffins im vorgeheizten Ofen bei 170°C 20-25 Minuten backen bis sie goldbraun sind.

Liebe Leser, liebe Bonnie, die müsst ihr unbedingt probieren…!

xx D

Kurabiye | Backen mit Papa

Vor zwei Wochen habe ich mir meine KitchenAid unter den Arm geklemmt und sie mit zu meinem Vater genommen. Eigentlich wollten wir versuchen, dass er auf die kleine Maus aufpasst während ich mit der Vorbereitung für eine Klausur beginne, aber die Idee mit der KitchenAid fand ich dann doch besser. Es reicht locker, wenn ich im Januar mit dem Lernen anfange .

Wir hatten schon länger vor gemeinsam Kurabiye zu backen. Hierbei handelt es sich um türkische große Kekse aus Mürbeteig. Von seinem letzten Urlaub in der Türkei hat mein Vater genau die Zutaten mitgebracht, mit denen der Teig auch gelingen würde. Das letzte Mal als wir Kurabiye gebacken haben war ich gemeinsam mit meiner Familie in der Türkei. Es wurden direkt 2 Kilo Mehl verarbeitet und einer meiner Onkel hat Schwerstarbeit dabei verrichtet die Zutaten so lange zu verkneten bis ein glatter Teig entstanden ist.

Das Rezept, welches wir verwendet haben stammt von meinem Opa, ein weiterer Onkel hat es bei meinem letzten Besuch in der Türkei auf eine Serviette geschrieben.

Bewaffnet mit Rezept-Serviette und KitchenAid (, damit es für uns nicht so schweißtreibend wird) haben wir das folgende Rezept halbiert und daraus 3 Bleche Kurabiye gebacken.

Zutaten
2kg Mehl
2TL ‚Karbonat’ (Natron)
1 kg ‚Vita’ Margarine (darf kein Wasser enthalten)
1 Ei
1 Pck. Vanillezucker
1/3 Teeglas Milch + ½ TL Natron
900g Puderzucker

So wird’s gemacht

Das Mehl auf die Arbeitsfläche geben und das Natron gleichmäßig darauf verteilen. Eine Mulde formen und die Margarine, das Ei, den Vanillezucker und die Milch, in der das weitere Natron verrührt wurde, hineingeben und gründlich vermengen.

Zum Schluss den Puderzucker so lange einkneten, bis der Teig glatt und formbar wird. Mit dem Knethaken der KitchenAid dauert dies mindestens 15 Minuten bei mittlerer Geschwindigkeit. Per Hand dauert es länger und erfordert nicht wenig Kondition. Den Teig zunächst in Portionen von etwa 25g einteilen. Im Anschluss werden ca 15cm lange Rollen aus den Teigportionen geformt. Fällt der Teig hierbei auseinander, ist er noch nicht lange genug geknetet worden.
Die Rollen zu Ringen formen und mit etwas Abstand zueinander auf ein Backblech setzen.

Die Kurabiye bei 160°C etwa 30 Minuten backen. Hierbei sind die 30 Minuten auch nur ein Richtwert, die Kekse sollten nicht dunkler als ein dunkles Beige werden.
Falls die Kurabiye im Ofen zusammenfallen ist das sehr schade, denn dann waren sie auch noch nicht genügend durchgeknetet. Dass das Backfett kein Wasser beinhaltet ist auch sehr wichtig.

Nach einem Tag schmecken mir die Kurabiye am besten, da sie Zeit hatten etwas durchzuziehen.