Kategorie: Soßen

Es gibt Apfelmus | Die Äpfel müssen weg

Ich hatte bis eben noch über 1,5 Kilo Äpfel die langsam in meiner Obstschale vor sich hin alterten. Da ich sie in absehbarer Zeit nicht alle weg knabbern würde verwandelte ich sie fix in warmes, zimtiges, vanilliges Apfelmus, das garantiert nicht mehr lange rum stehen wird.

Ihr braucht lediglich diese wenigen Zutaten:

1 kg Äpfel
150 ml Wasser
2 EL Zucker
2 TL Zitronensaft
(1 TL Zimt)
(1 TL Vanillepulver)

So wird’s gemacht:
Die Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien und in kleine Stücke schneiden. Das Wasser, den Zitronensaft und den Zucker zusammen in einen Topf füllen. Die Apfelstücke dazugeben und unter ständigem Rühren aufkochen lassen. Danach die Äpfel unter gemütlichem Rühren für etwa 10 Minuten köcheln lassen.
Vor dem Pürieren können noch Zimt und Vanillepulver zu den Äpfeln gegeben werden. Schon fertig. Das Apfelmus ist nun gekühlt zwei bis drei Tage haltbar, wenn es nicht schon warm weg genascht wird..

Ich habe übrigens Vollrohrzucker verwendet, aber man kann natürlich auch ganz normalen weißen Zucker verwenden. Der einzige Unterschied der beiden Zuckersorten ist, dass Rohrzucker im Gegensatz zum weißen Zucker noch ein paar Spurenelemente und Vitamine enthält und einen etwas karamelligen Geschmack hat. Vollrohrzucker ist aber nicht viel gesünder.

Habt ihr kein Vanillepulver zur Hand, dann könnt ihr auch einen Teil des Zuckers durch Vanillezucker ersetzen.
Probiert einfach aus!!

Karamell Käsekuchen | Long Time No See

Ich bin wieder zurück!
Es gab eine kleine Pause, in der ich ausschließlich Macarons gebacken habe. Ich habe geheiratet und wollte meinen Gästen unbedingt eine Candybar bieten, der sie nicht würden widerstehen können. Meine liebe Freundin J hat drei verschiedene Sorten Minicupcakes gebacken und ich meine Macarons. Außerdem gab es Brause-UFOs, Küsschen, Marshmallows, Schokogeld, Rocher und Erdnuss M&Ms.
Was soll ich sagen, die Candybar kam sehr gut an und die Macarons und die Cupcakes waren selbstverständlich als erstes verschwunden.

Jetzt habe ich jedenfalls wieder mehr Zeit und auch riesige Lust etwas neues auszuprobieren. Ich habe mich für einen Käsekuchen mit Karamellsoße entschieden. Der Kuchen hat nicht lange überlebt. Von der Soße sind noch 3 kleine Töpfe übrig, die sich super zum Verschenken eignen.

Falls ihr noch kein Rezept habt welches idiotensicher und idiotenlecker ist, dann solltet ihr dieses unbedingt ausprobieren.

Zutaten Käsekuchen
ca 12 ‚Digestive Biscuits‘  (jeder krümelige Keks geht, Menge je nach Bodendickenvorliebe)
400g Frischkäse
150g brauner Zucker
3 glückliche Eiweiß (das Eigelb kann noch für diverse Keksteige verwendet werden)
2 TL Vanilleextrakt
2 EL Mehl (ich habe Vollkorn Weizenmehl verwendet)
400g Vanillejoghurt
Walnüsse zur Dekoration

Zutaten Karamellsoße
1 cup Sahne  (235ml)
1 TL Vanilleextrakt
6 TBSP Wasser (90ml)
1 cup Zucker (200g)
1 TL Meersalz (optional!!)

Fertiger Karamell Käsekuchen
Abgekühlter Käsekuchen ohne Risse in der Oberfläche
Karamellsoße
Das Zuckerwasser köchelt bei mittlerer Hitze
Das letzte Stück Kuchen

So wird’s gemacht:
Kekse in einen Plastikbeutel füllen, zu Krümeln schlagen.und in einer mit Backpapier ausgelegten, oder eingefetteten Springform (24cm) verteilen.
Den Frischkäse glatt rühren, dann den Zucker, das Eiweiß und das Vanilleextrakt dazugeben und etwa 2 Minuten verrühren.
Nun wird noch der Joghurt zusammen mit dem Mehl zu der Käsemasse gegeben, gut verrührt und dann gleichmäßig auf den Kekskrümeln verteilt. DAS WAR’S SCHON.

Im vorgeheizten Ofen (150°C) 60 Minuten backen und dann im abgeschalteten, geschlossenen Ofen für weitere 30 Minuten ruhen lassen. Hierdurch werden Risse in der Oberfläche des Kuchens vermieden.

Während der Käsekuchen im Ofen ist, kann die Karamellsoße angesetzt werden. Hierzu wird der Zucker zusammen mit dem Wasser erhitzt. Auf mittlerer Hitze so lange köcheln lassen, bis das meiste Wasser verdampft ist und der Zucker eine dunkle, braune Farbe bekommt. In dieser ersten Phase NIE umrühren, sonst kristallisiert der Zucker. Schwenken ist zu jeder Zeit erlaubt.
Nun wird der Zucker vom Herd genommen und unter wilder Blubberei die Sahne mit dem Vanilleextrakt dazu gegossen. Dabei stetig und zügig umrühren. Die Karamellsoße ist nun fertig und muss nur noch abkühlen.

Sind Kuchen und Soße abgekühlt kann der Kuchen beliebig mit Walnüssen und Karamellsoße dekoriert werden.

Falls ihr euch fragt, wie ihr bloß die harten Zuckerreste aus dem Topf bekommt, dann erhitzt den Inhalt einfach nochmal mit etwas Wasser.

Nun viel Spaß beim Ausprobieren und Schlemmen. Mein Kuchen hat knappe zwei Tage überlebt.

Backspaß in 4K