Kategorie: Rezept

Schokoladige Cupcakes

Ich hatte Lust auf Schokolade mit Schokolade, also musste ich heute einfach diese Cupcakes backen. Man braucht für dieses Rezept keine verrückten Zutaten im Haus zu haben und außerdem ist es idiotensicher und schnell gemacht. (Motto: alles auf einmal in die Schüssel)
Obwohl ich normalerweise kein großer Fan von Buttercremes bin, weil sie mir meistens einfach zu sehr nach Butter schmecken, kann ich dieser Variante dank des vielen Kakaos sehr viel abgewinnen.


Küchlein
100g Mehl
2,5 TL Kakao (gehäuft)
1,5 TL Backpulver
140g Zucker
Prise Salz
40g Butter (Raumtemperatur)
120ml Vollmilch
1 Ei (glücklich)
Vanilleextrakt

Buttercreme
300g Puderzucker
100g Butter (Raumtemperatur)
40g Kakao
3 EL Vollmilch

Für die Küchlein TOTAL EINFACH Mehl, Kakao, Backpulver, Zucker, Salz und Butter verrühren. Das Ei und etwas Vanilleextrakt in die Milch geben und dann nach und nach in den Teig rühren. den Teig zu 3/4 in die Förmchen füllen undetwa 20 Minuten bei 170°C (Ober- Unterhitze) backen.

Für die Buttercreme den Puderzucker und Kakao in eine Schüssel sieben und die Butter dazugeben. Mit einem Mixer verrühren. Nach und nach die Milch dazugeben und dann auf hoher Stufe luftig rühren. Ich habe meine Creme 5 Minuten mit der Küchenmaschine geschlagen, bis sie eine schöne Konsistenz hatte.

Probiert es gern aus und verlinkt mich auf euren Bildern bei Instagram (@wolkenstube)

Schwarzwälder Kirschtorte – Schokoladenkuchen Birne Walnuss

Der Urgroßvater meines lieben Mannes war Konditor, weswegen Sahnetorten bei ihm hoch im Kurs stehen. Ich selbst bin eher eine Kuchen- und Törtchenliebhaberin.
Vor einiger Zeit habe ich mich aber schließlich an eine Schwarzwälder Kirschtorte herangewagt. Zuerst besorgte ich mir über amazon eine preiswerte drehbare Tortenplatte. Man bekommt die Torte zwar auch ohne einen drehbaren Untersatz hin, aber mit ist es wesentlich leichter.

Mit dem Ergebnis (Geschmak und Optik) bin ich sehr zufrieden gewesen und auch meinem Mann empfand sie als exquisit. Beim nächsten Mal würde ich die Eigelbe noch um einiges länger schaumig schlagen, damit der Biskuitboden weicher und luftiger wird. Wenn man die Böden nicht mit Kirschwasser tränken möchte, kann man auch einfach das Wasser, in dem die Sauerkirschen eingelegt sind dafür verwenden.
Im diesem Video habe ich mich dafür entschieden lediglich die Bilder und Geräusche wirken zu lassen. Schaut es euch gern (in HD) an 🙂

Bei einem weiteren Kuchen, der mir kürzlich in den Sinn kam handelt es sich um einen Schokoladenkuchen mit Birnen und Walnüssen. Er ist schnell gemacht und schmeckt mit einem Klecks Sahne an der Seite am besten. Das Rezept ist für eine kleine Springform von 18cm Durchmesser lautet wie folgt:

Zutaten:
100g Zartbitterschokolade
100g Butter (Raumtemperatur)
3 Birnen
Saft einer halben Zitrone
2 glückliche Eier
1 Prise Salz
60g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
180g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Zimt
70ml Milch
50g Walnüsse (gehackt)

So wird’s gemacht:
Die Schokolade mit 50g Butter im Wasserbad schmelzen, danach für später zur Seite stellen. Die Birnen Schälen und das Kerngehäuse entnehmen. Die eine Hälfte der Birnen in Scheibchen schneiden, die andere Hälfte würfeln. Den Zitronensaft dazugeben.
Eier trennen und das Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen. Die restliche Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig schlagen. Die Eigelbe einzeln einrühren.
Das Mehl mit dem Backpulver und dem Zimt mischen und darüber sieben. Zusammen mit der abgekühlten, geschmolzenen Schokolade zu einem Teig verrühren.
Die Milch mit den gehackten Walnüssen und den gewürfelten Birnen in den Teig arbeiten. Zum Schluss den Eischnee in zwei Portionen unterheben.
Den Teig in die Form füllen und mit den Birnenscheibchen dekorieren.

Im vorgeheizten Ofen bei 175°C etwa 45 bis 55 Minuten backen.

Im Video führe ich dies alles einmal vor. Gutes Gelingen und guten Appetit!

Death by Chocolate

Dieser Kuchen ist meine Geheimwaffe für alle, die Schokolade brauchen und auch jene, welche generell bereit sind zu sündigen!
Das einzige, was man beim Backen dieses Kuchens bedenken sollte ist ihm eine Nacht im Kühlschrank zu gönnen. Ansonsten ist er schnell gemacht und benötigt auch nicht viele Zutaten.

Hier ist das Rezept zu meinem alten Freund ‚Death by Chocolate‘ (für eine Springform mit einem Durchmesser von 26cm)

Boden:
75g Butter (Raumtemperatur)
75g Zucker
2 glückliche Eier
75g Mehl
1 TL Backpulver
25g Kakao
50g gemahlene Mandeln

Marmelade

Schokotrüffelbelag:
350g Zartbitterschokolade
100g Butter
300g Sahne

Für den Boden zuerst die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen, dann die Eier einrühren. Mehl, Backpulver, Kakao und Mandeln vermischen und durch ein Sieb zu der Buttermasse geben und verrühren.

20 bis 25 Minuten bei 180°C (Ober- Unterhitze) im vorgeheizten Ofen backen. Nachdem der Boden abgekühlt ist kann man ihn mit einer beliebigen Sorte Marmelade bestreichen. Ich verwende meistens Erdbeermarmelade.

Für den Schokotrüffelbelag die Zartbitterschokolade mit der Butter und der Sahne in einen Topf geben und behutsam unter gelegentlichem Rühren schmelzen. Die Masse etwas abkühlen lassen und dann auf den mit Marmelade bestrichenen Boden gießen.
Nun muss der Kuchen mindestens (!!) 3 Stunden abkühlen. Am besten über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen.

Achtung, dies ist eins meiner Liebslingsrezepte!!!! Suchtgefahr!!!

nicht vegane Honigkekse

Diese Kekse sind mein erster ernst gemeinter veganer Backversuch. Mich würde wirklich mal interessieren, ob man alles genauso köstlich hinbekommt, wenn man beim Backen komplett auf tierische Produkte verzichtet. Bisher bezweifle ich das, aber einen Versuch ist es mir definitiv wert.

Als Einstieg dient mir dieses unkomplizierte Rezept für Honigkekse. Sie sind schnell gemacht und werden schön weich in der Mitte.

Achtung: Ich wurde darauf hingewiesen, dass Honig ja gar nicht vegan ist! Das ist korrenkt! Man möge den Honig durch Zuckerrübensirup ersetzen!

Rezept für etwa 2 Bleche

150ml Honig (oder Zuckkerrübensirup)
50g brauner Zucker
100g Margarine
1 Prise Salz
1/2 TL Zimt
250g Mehl
1/2 Pck. Backpulver

Honig, Zucker, Butter, Salz und Zimt in eine Schüssel geben und mit dem Rührgerät schaumig rühren.
Mehl und Backpulver mischen und unter den Teig kneten. Den Teig etwa 3 Stunden kalt stellen.
Den Teig zu einer Rolle formen und in 0,5cm dicke Scheiben schneiden. Auf mittlerer Schiene etwa 12 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 180°C (Umluft 160°C) backen.

Nach einem Tag schmecken sie mir am besten.
Viel Spaß beim Nachbacken

 

Muffins mit Pekannüssen und Ahornsirup

Liebe Bonnie,
ich habe diesmal Muffins aus dem Buch gebacken, das du mir 2012 aus Irland mitgebracht hast.
Sie sind ziemlich lecker, weil sie wegen des Ahornsirups saftig und schön klebrig geworden sind. Außerdem sind nicht nur langweilige Standardnüsse wie Haselnüsse oder Mandeln drin, sondern spannende Pekannüsse.

Rezept aus ‚cupcakes and muffins‘ der ‚hummingbird bakery

350g Mehl
160g Zucker
3/4 TL Salz
1 1/2 TL Backpulver
1/2 TL baking soda
375ml Buttermilch
1 Ei
1/2 TL Vanilleextrakt
70g Butter
240g Pekannüsse gehackt
200ml Ahornsirup

Das Mehl mit dem Zucker, dem Salz, dem Backpulver und dem ‚baking soda‘ in eine Schüssel geben. In einer weiteren Schüssel die Buttermilch mit dem Vanilleextrakt und dem Ei verrühren. Im Anschluss die Buttermilch zur Mehlmischung geben und mit einem Schneebesen zu einer gleichmäßigen Masse rühren. Die Butter schmelzen und in den Teig einrühren.
Zum Schluss die Hälfte des Ahornsirups mit den gehackten Pekannüssen dazugeben und unterrühren.
Die Muffinförmchen zu zwei Dritteln mit dem Teig befüllen. Den restlichen Ahornsirup auf die Förmchen aufteilen und mit einer Pekannuss toppen.
Die Muffins im vorgeheizten Ofen bei 170°C 20-25 Minuten backen bis sie goldbraun sind.

Liebe Leser, liebe Bonnie, die müsst ihr unbedingt probieren…!

xx D

Kurabiye | Backen mit Papa

Vor zwei Wochen habe ich mir meine KitchenAid unter den Arm geklemmt und sie mit zu meinem Vater genommen. Eigentlich wollten wir versuchen, dass er auf die kleine Maus aufpasst während ich mit der Vorbereitung für eine Klausur beginne, aber die Idee mit der KitchenAid fand ich dann doch besser. Es reicht locker, wenn ich im Januar mit dem Lernen anfange .

Wir hatten schon länger vor gemeinsam Kurabiye zu backen. Hierbei handelt es sich um türkische große Kekse aus Mürbeteig. Von seinem letzten Urlaub in der Türkei hat mein Vater genau die Zutaten mitgebracht, mit denen der Teig auch gelingen würde. Das letzte Mal als wir Kurabiye gebacken haben war ich gemeinsam mit meiner Familie in der Türkei. Es wurden direkt 2 Kilo Mehl verarbeitet und einer meiner Onkel hat Schwerstarbeit dabei verrichtet die Zutaten so lange zu verkneten bis ein glatter Teig entstanden ist.

Das Rezept, welches wir verwendet haben stammt von meinem Opa, ein weiterer Onkel hat es bei meinem letzten Besuch in der Türkei auf eine Serviette geschrieben.

Bewaffnet mit Rezept-Serviette und KitchenAid (, damit es für uns nicht so schweißtreibend wird) haben wir das folgende Rezept halbiert und daraus 3 Bleche Kurabiye gebacken.

Zutaten
2kg Mehl
2TL ‚Karbonat’ (Natron)
1 kg ‚Vita’ Margarine (darf kein Wasser enthalten)
1 Ei
1 Pck. Vanillezucker
1/3 Teeglas Milch + ½ TL Natron
900g Puderzucker

So wird’s gemacht

Das Mehl auf die Arbeitsfläche geben und das Natron gleichmäßig darauf verteilen. Eine Mulde formen und die Margarine, das Ei, den Vanillezucker und die Milch, in der das weitere Natron verrührt wurde, hineingeben und gründlich vermengen.

Zum Schluss den Puderzucker so lange einkneten, bis der Teig glatt und formbar wird. Mit dem Knethaken der KitchenAid dauert dies mindestens 15 Minuten bei mittlerer Geschwindigkeit. Per Hand dauert es länger und erfordert nicht wenig Kondition. Den Teig zunächst in Portionen von etwa 25g einteilen. Im Anschluss werden ca 15cm lange Rollen aus den Teigportionen geformt. Fällt der Teig hierbei auseinander, ist er noch nicht lange genug geknetet worden.
Die Rollen zu Ringen formen und mit etwas Abstand zueinander auf ein Backblech setzen.

Die Kurabiye bei 160°C etwa 30 Minuten backen. Hierbei sind die 30 Minuten auch nur ein Richtwert, die Kekse sollten nicht dunkler als ein dunkles Beige werden.
Falls die Kurabiye im Ofen zusammenfallen ist das sehr schade, denn dann waren sie auch noch nicht genügend durchgeknetet. Dass das Backfett kein Wasser beinhaltet ist auch sehr wichtig.

Nach einem Tag schmecken mir die Kurabiye am besten, da sie Zeit hatten etwas durchzuziehen.

Erster Geburtstag | Backorgie 2

Der erste Geburtstag meiner süßen Tochter hat zwei Tage nach der Plätzchenbackorgie eine weitere Backorgie ausgelöst. Ich wollte gern einen ‚richtigen‘ Kuchen haben, der allen schmeckt, einen gesunden Kuchen für die Kleinkinder und handliche Muffins für den kleinen fruchtigen Hunger.

Für den ‚richtigen‘ Zupfkuchen habe ich mein Lieblingsrezept verwendet, weil es sich mehrmals bewehrt hat. Aber anstatt ihn wüst mit schokoladigen Bröseln zu übersähen habe ich diesmal ausprobiert den Teig wie Keksteig auszurollen und Förmchen auszustechen, damit eine mittige ‚1‘ von ganz vielen kleinen Herzchen eingerahmt werden konnte. Hat super funktioniert.

Der ‚gesunde‘ Kuchen sollte zuckerlos sein. Eigentlich bin ich beim Backen nicht für ‚gesunde‘ Varianten, genauso wie ich auch nicht für vegane Salami bin. ABER ich wollte es einfach mal ausprobieren, um eine Alternative zum Thema ‚Zucker bei Kindern unter einem Jahr‘ bieten zu können. Ein Bananenbrot /-kuchen sollte hierfür die Lösung sein. Zunächst dachte ich, dass dieser Versuch mächtig in die Hose gegangen ist, aber ich habe alles dafür getan, dass es diesen zuckerfreien Kuchen auf dem Buffet geben würde.

Das Rezept

500g Bananen (so reif wie möglich und ohne Schale gewogen)
125g Vollkornmehl
100ml Sonnenblumenöl
75g Haferflocken
100g gemahlene Mandeln
1 Prise Salz

Die Bananen zuerst zerdrücken. Alle weiteren Zutaten dazugeben, zu einen Teig verrühren und in eine Kastenform geben.Den Ofen auf 160°C vorheizen und etwa 30 Minuten goldgelb backen. Den Kuchen in der Form abkühlen lassen.

Nach 30 Minuten Backzeit war mein Bananenkuchen in der Mitte noch total roh, weswegen ich ihn für weitere 30 Minuten backen lies. Am nächsten Morgen habe ich ihn probiert und war, meiner Erwartung entsprechend, wenig begeistert. Er war kein Stück luftig (wie auch?) und schmeckte mir einfach zu wenig nach Kuchen. Ich entschied mich also dafür den zuckerfreien Bananenkuchen mit Schokoladenglasur zu bedecken, mit dem Gedanken, dass man die Schokolade ja auch abkratzen kann, wenn man sie nicht will. (Warum auch immer man Schokolade entfernen wollen sollte).

So, und im Endeffekt habe ich am Geburtstag zwei Stücke vom Bananenkuchen und in den Tagen danach noch zwei Stücke gegessen. Der Zupfkuchen kam bei allen am besten an, bei den Kids natürlich auch.

Auf dem Buffet gab es noch Nussecken von der ersten Backorgie und Blaubeermuffins, die nicht die besten waren, die ich jemals gebacken habe, weswegen es in diesem Beitrag bei dem Rezept für den Bananenkuchen bleibt.

Der Geburtstag war toll. Ich freue mich schon auf weitere Kindergeburtstage, an denen die Kinder auch mehr können (z.B. Sprechen) und wir dann Topfschlagen und Sackhüpfen und all die anderen tollen Geburtstagsspiele mit ihnen spielen können.

 

Das Kuchenbuffet
ausstechen der ‚Schokostreusel‘ für den russischen Zupfkuchen
Blaubeermuffins vor dem Backen
Teig und Blaubeeren, lecker!
Blaubeermuffins und Bananenbrot
Russischer Zupfkuchen

 

 

 

 

Keine Weihnachtszeit ohne Omas Nussecken | Backorgie 1

Was wäre die Weihnachtszeit ohne die ein oder andere Plätzchenbackorgie? Schrecklich lieblos wäre sie… schrecklich lieblos. Vergangenes Wochenende war es endlich so weit die Schüsseln und die Schneebesen und die Holzlöffel und die Schokolade und das Mehl und den Vanillezucker und die Haselnüsse und die Ausstechförmchen herauszukramen und wild in der Küche herumzuwirbeln. Es war einfach ein sehr schöner Samstag. Wir hatten Besuch von Freunden, die nach kurzer Zeit in die Backdüfte eingehüllt wurden, die frischen Plätzchen direkt verkosten konnten und einen gemütlichen Tag inmitten von Kerzen und Lichterketten mit uns verlebt haben.

Es gab Nussecken und viele, viele Ausstechkekse, die auf verschiedenste Art und Weise dekoriert wurden: Zuckerguss, Zuckerguss mit Streuseln, Marmelade und und und …

Nussecken gehören für mich zur Weihnachtszeit dazu. Meine Oma hat früher immer eine Menge Plätzen gebacken und wenn wir an Weihnachten zu ihr gefahren sind, konnten wir immer in den Keller huschen, in dem sich Keksdosen über Keksdosen mit verschiedensten Plätzchen befanden und uns alles nehmen, was wir wollten. Es gab Spritzgebäck, Waffeln, Heidesand, Vanillekipferl, Nussecken und noch einiges mehr. Die Nussecken sind hängen geblieben. Und Heidesand. Aber ehre die Nussecken.

Ich habe dieses Mal ein Nusseckenrezept aus meinem dicksten Backbuch verwendet und anstatt der.Aprikosenmarmelade Erdbeermarmelade aus Weimar verwendet, handgepflückt und natürlich Bio MonGré

Schaut her so geht’s:

Nussecken 

Boden
300g Mehl
130g Butter
100g Zucker
1 P Vanillezucker
1 TL Backpulver
2 glückliche Eier

Belag
200g Butter
200g Zucker
2 P Vanillezucker
200g gehackte Haselnüsse
200g gehackte Mandeln
4 EL Wasser

Dazwischen
6 EL Marmelade (eigentlich Aprikose)

Für den Boden das Mehl mit der Butter, dem Zucker, 1P. Vanillezucker, dem Backpulver und den Eiern in eine Schüssel geben, zu einem bröseligen Teig verarbeiten und dann zu einem festen Mürbeteig kneten. In Folie wickeln und für etwa 30 Minuten kühl stellen.

Für den Belag die restliche Butter in einem Topf schmelzen. Den Zucker, den Vanillezucker und die gehackten Nüsse mit dem Wasser mischen und zur flüssigen Butter geben und unter ständigem Rühren etwas köcheln lassen.

Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Boden dünn ausrollen, dann auf ein gefettetes Backblech legen. Den Teig mit der Marmelade bestreichen und anschließend mit der Nuss-Mandel-Mischung bedecken.

Für etwa 35 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 175°C (Umluft 150°C) goldbraun backen.

Die Nussecken etwas abkühlen lassen und dann in geometrisch ansprechende Dreieckformen schneiden.
Um den Nussecken den letzten Schliff zu geben tauche ich eine Ecke der Nussecken noch in flüssige Schokolade.

Mein Ofen ist auf jeden Fall heißer als er sein sollte, deswegen muss ich immer ein waches Auge auf meine Gebäcke haben. Falls die Nussecken schon vor Ablauf der 35 Minuten annähernd schwarz sind, dann sollten sie herausgenommen werden. Dies gilt natürlich für jedes andere Gebäck auch. #knowyouroven

Alle Zutaten für den Boden der Nussecken
gemahlene Mandeln, gemahlene Haselnüsse und Puderzucker
Bereit für den Ofen
Immer wieder begeistert von dieser Masse
erste Ladung Butterkekse
Nussecken und Marmeladenkekse
Kekse mit Erdbeermarmelade
Kleine Sternchen, kleine Bäumchen und kleine Männchen
Nussecken, Nussecken
Noch mehr Nussecken
Ausstechkekse

Karamell Käsekuchen | Long Time No See

Ich bin wieder zurück!
Es gab eine kleine Pause, in der ich ausschließlich Macarons gebacken habe. Ich habe geheiratet und wollte meinen Gästen unbedingt eine Candybar bieten, der sie nicht würden widerstehen können. Meine liebe Freundin J hat drei verschiedene Sorten Minicupcakes gebacken und ich meine Macarons. Außerdem gab es Brause-UFOs, Küsschen, Marshmallows, Schokogeld, Rocher und Erdnuss M&Ms.
Was soll ich sagen, die Candybar kam sehr gut an und die Macarons und die Cupcakes waren selbstverständlich als erstes verschwunden.

Jetzt habe ich jedenfalls wieder mehr Zeit und auch riesige Lust etwas neues auszuprobieren. Ich habe mich für einen Käsekuchen mit Karamellsoße entschieden. Der Kuchen hat nicht lange überlebt. Von der Soße sind noch 3 kleine Töpfe übrig, die sich super zum Verschenken eignen.

Falls ihr noch kein Rezept habt welches idiotensicher und idiotenlecker ist, dann solltet ihr dieses unbedingt ausprobieren.

Zutaten Käsekuchen
ca 12 ‚Digestive Biscuits‘  (jeder krümelige Keks geht, Menge je nach Bodendickenvorliebe)
400g Frischkäse
150g brauner Zucker
3 glückliche Eiweiß (das Eigelb kann noch für diverse Keksteige verwendet werden)
2 TL Vanilleextrakt
2 EL Mehl (ich habe Vollkorn Weizenmehl verwendet)
400g Vanillejoghurt
Walnüsse zur Dekoration

Zutaten Karamellsoße
1 cup Sahne  (235ml)
1 TL Vanilleextrakt
6 TBSP Wasser (90ml)
1 cup Zucker (200g)
1 TL Meersalz (optional!!)

Fertiger Karamell Käsekuchen
Abgekühlter Käsekuchen ohne Risse in der Oberfläche
Karamellsoße
Das Zuckerwasser köchelt bei mittlerer Hitze
Das letzte Stück Kuchen

So wird’s gemacht:
Kekse in einen Plastikbeutel füllen, zu Krümeln schlagen.und in einer mit Backpapier ausgelegten, oder eingefetteten Springform (24cm) verteilen.
Den Frischkäse glatt rühren, dann den Zucker, das Eiweiß und das Vanilleextrakt dazugeben und etwa 2 Minuten verrühren.
Nun wird noch der Joghurt zusammen mit dem Mehl zu der Käsemasse gegeben, gut verrührt und dann gleichmäßig auf den Kekskrümeln verteilt. DAS WAR’S SCHON.

Im vorgeheizten Ofen (150°C) 60 Minuten backen und dann im abgeschalteten, geschlossenen Ofen für weitere 30 Minuten ruhen lassen. Hierdurch werden Risse in der Oberfläche des Kuchens vermieden.

Während der Käsekuchen im Ofen ist, kann die Karamellsoße angesetzt werden. Hierzu wird der Zucker zusammen mit dem Wasser erhitzt. Auf mittlerer Hitze so lange köcheln lassen, bis das meiste Wasser verdampft ist und der Zucker eine dunkle, braune Farbe bekommt. In dieser ersten Phase NIE umrühren, sonst kristallisiert der Zucker. Schwenken ist zu jeder Zeit erlaubt.
Nun wird der Zucker vom Herd genommen und unter wilder Blubberei die Sahne mit dem Vanilleextrakt dazu gegossen. Dabei stetig und zügig umrühren. Die Karamellsoße ist nun fertig und muss nur noch abkühlen.

Sind Kuchen und Soße abgekühlt kann der Kuchen beliebig mit Walnüssen und Karamellsoße dekoriert werden.

Falls ihr euch fragt, wie ihr bloß die harten Zuckerreste aus dem Topf bekommt, dann erhitzt den Inhalt einfach nochmal mit etwas Wasser.

Nun viel Spaß beim Ausprobieren und Schlemmen. Mein Kuchen hat knappe zwei Tage überlebt.

Backspaß in 4K

Franziskus | ein Kettenbrief-Brot

Vor einigen Wochen hat meine Freundin Anna mich gefragt, ob ich mich noch an Hermann erinnere. Das soll ein Kuchen im Stile eines Kettenbriefs sein. Man bekommt einen Teig von jemandem, backt einen Kuchen daraus und gibt einen Teil des Teiges an den nächsten Weiter.
Gestern habe ich einen Anruf von meiner Freundin Lydia bekommen und gefragt ob ich Lust auf einen Teig für Franziskusbrot im Stile Hermann habe. Zum Glück habe ich gerade gelernt was ein Hermann ist, Und da ich diese Kettenbackerei zu meiner Schulzeit scheinbar verpasst habe, hatte ich großes Interesse an diesem Franziskusbrot.

Am nächsten Tag habe ich mir den Teig abgeholt und per Whatsapp ein Foto erhalten. Auf dem Foto ist ein mit Fettflecken versehener, knittriger Zettel zu sehen, der Backinstruktionen enthält.
Diese lauten wie folgt (keine Gewähr für eleganten Satzbau):

Franziskusbrot
(Ursprung Argentinien)

Dieses Brot bringt Glück für die ganze Familie. 
Demjenigen, der es bäckt, wird ein Wunsch erfüllt. 
Nur einmal im Leben darfst du es backen.

Am Montag musst du damit anfangen. Wichtig ist, dass der Sauerteig nicht in den Kühlschrank gestellt wird. 
Den Teig in einen großen Kunststoff- oder Glasbehälter leeren und mit einem Tuch zudecken. 
Nie mit Metallbesteck oder mit der Hand umrühren.   Holzkelle 

Montag: 250g Zucker zugeben, nicht umrühren!!!
Dienstag: 250ml kalte Milch zugeben, nicht umrühren!!!
Mittwoch: 250g Mehl zugeben, nicht umrühren!!!
Donnerstag: jetzt darfst du mit einer Holzkelle umrühren.
Freitag: Gib 250g Zucker, 250ml kalte Milch und 250g Mehl dazu. Rühre um und teile den Teig in vier Portionen. 
Verschenke drei Teile weiter. 
Samstag: Zu deinem Teig gibst du 250g Mehl, 1 Pack Backpulver, 3 Eier, 1 Pack Vanillezucker, 1 EL gemahlene Nüsse, 150ml Öl,
(UND 1/2 TL Zimt) dazu. 

Rosinen, Schokoladenflocken oder Äpfel (wie man möchte) dazugeben. Springform oder Cakeform mit Backpapier auslegen, den Teig in die Form geben bei 180°C 30-40 Minuten backen. 

Ich habe mich nicht ganz an den vorgegebenen Ablauf gehalten, sondern alle Schritte etwas beschleunigt, da wir am Wochenende nicht zu Hause sind.
Im Umgang mit Sauerteig bin ich zwar noch lang kein Profi, aber ich meine dem Teig angesehen zu haben wann der nächste Schritt anstand. Heute früh begann sich der Teig, nach wunderbarem Aufgehen über Nacht, wieder zu Senken. Also habe ich die restlichen Zutaten in den Teig gerührt und ihn zum Franziskusbrot gebacken.
Damit meiner Familie Glück widerfahren und mir ein Wunsch in Erfüllung gehen würde, hätte ich meinen Teig aufteilen und 3 Portionen davon weitergeben müssen. Dies ist ein weiterer Punkt, den ich nicht befolgt habe. Stattdessen habe ich alle Teige selber zu Ende gebacken. Der erste Kuchen bekam keine weitere besondere Zutat, der zweite aber bekam Mandelstifte, der dritte Schokoladenstückchen und der vierte Rosinen. Nach 2 Stunden war meine Küche ein Schlachtfeld und ich musste mir überlegen was ich mit 4 großen Kuchen machen würde.
Einen habe ich im Ganzen verschenkt, die anderen habe ich scheibchenweise zusammengestellt und in Papiertüten verpackt. In den nächsten Tagen werde ich diese Tütchen an Nachbarn und Freunde verschenken. Endlich kommen durch die Verpackerei meine ganzen neuen Tütchen, Bindfaden, Etiketten, Stempel usw. zum Einsatz. Was von den Kuchen heute noch übrig geblieben ist habe ich sorgfältig verstaut. Denn wenn sich etwas ‚kuchiges‘ in meinem Blickfeld befindet, nasche ich im Vorbeigehen ständig davon. Dies gilt es zu verhindern.
Geschmacklich ist das Franziskusbrot nichts herausragend köstliches. Trotzdem macht es Spaß einen Teig als Kettenbrief zu bekommen, ihn über Tage zu Füttern und ihn zum Abschluss der Woche in einen Kuchen zu verwandeln. Außerdem habe ich zu meiner Schulzeit keinen Hermann gehabt und freue mich nun dies nachgeholt zu haben.

 

Geschenke
Backinstruktionen
250g Zucker
250ml Milch
250g Mehl
umrühren
Der Teig ist bereit
erstes Brot
mit Schokolade
Vier Sorten. Ganz schön viel Brot!!
erstes Brot