Kategorie: Cookies und Kekse

nicht vegane Honigkekse

Diese Kekse sind mein erster ernst gemeinter veganer Backversuch. Mich würde wirklich mal interessieren, ob man alles genauso köstlich hinbekommt, wenn man beim Backen komplett auf tierische Produkte verzichtet. Bisher bezweifle ich das, aber einen Versuch ist es mir definitiv wert.

Als Einstieg dient mir dieses unkomplizierte Rezept für Honigkekse. Sie sind schnell gemacht und werden schön weich in der Mitte.

Achtung: Ich wurde darauf hingewiesen, dass Honig ja gar nicht vegan ist! Das ist korrenkt! Man möge den Honig durch Zuckerrübensirup ersetzen!

Rezept für etwa 2 Bleche

150ml Honig (oder Zuckkerrübensirup)
50g brauner Zucker
100g Margarine
1 Prise Salz
1/2 TL Zimt
250g Mehl
1/2 Pck. Backpulver

Honig, Zucker, Butter, Salz und Zimt in eine Schüssel geben und mit dem Rührgerät schaumig rühren.
Mehl und Backpulver mischen und unter den Teig kneten. Den Teig etwa 3 Stunden kalt stellen.
Den Teig zu einer Rolle formen und in 0,5cm dicke Scheiben schneiden. Auf mittlerer Schiene etwa 12 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 180°C (Umluft 160°C) backen.

Nach einem Tag schmecken sie mir am besten.
Viel Spaß beim Nachbacken

 

Kurabiye | Backen mit Papa

Vor zwei Wochen habe ich mir meine KitchenAid unter den Arm geklemmt und sie mit zu meinem Vater genommen. Eigentlich wollten wir versuchen, dass er auf die kleine Maus aufpasst während ich mit der Vorbereitung für eine Klausur beginne, aber die Idee mit der KitchenAid fand ich dann doch besser. Es reicht locker, wenn ich im Januar mit dem Lernen anfange .

Wir hatten schon länger vor gemeinsam Kurabiye zu backen. Hierbei handelt es sich um türkische große Kekse aus Mürbeteig. Von seinem letzten Urlaub in der Türkei hat mein Vater genau die Zutaten mitgebracht, mit denen der Teig auch gelingen würde. Das letzte Mal als wir Kurabiye gebacken haben war ich gemeinsam mit meiner Familie in der Türkei. Es wurden direkt 2 Kilo Mehl verarbeitet und einer meiner Onkel hat Schwerstarbeit dabei verrichtet die Zutaten so lange zu verkneten bis ein glatter Teig entstanden ist.

Das Rezept, welches wir verwendet haben stammt von meinem Opa, ein weiterer Onkel hat es bei meinem letzten Besuch in der Türkei auf eine Serviette geschrieben.

Bewaffnet mit Rezept-Serviette und KitchenAid (, damit es für uns nicht so schweißtreibend wird) haben wir das folgende Rezept halbiert und daraus 3 Bleche Kurabiye gebacken.

Zutaten
2kg Mehl
2TL ‚Karbonat’ (Natron)
1 kg ‚Vita’ Margarine (darf kein Wasser enthalten)
1 Ei
1 Pck. Vanillezucker
1/3 Teeglas Milch + ½ TL Natron
900g Puderzucker

So wird’s gemacht

Das Mehl auf die Arbeitsfläche geben und das Natron gleichmäßig darauf verteilen. Eine Mulde formen und die Margarine, das Ei, den Vanillezucker und die Milch, in der das weitere Natron verrührt wurde, hineingeben und gründlich vermengen.

Zum Schluss den Puderzucker so lange einkneten, bis der Teig glatt und formbar wird. Mit dem Knethaken der KitchenAid dauert dies mindestens 15 Minuten bei mittlerer Geschwindigkeit. Per Hand dauert es länger und erfordert nicht wenig Kondition. Den Teig zunächst in Portionen von etwa 25g einteilen. Im Anschluss werden ca 15cm lange Rollen aus den Teigportionen geformt. Fällt der Teig hierbei auseinander, ist er noch nicht lange genug geknetet worden.
Die Rollen zu Ringen formen und mit etwas Abstand zueinander auf ein Backblech setzen.

Die Kurabiye bei 160°C etwa 30 Minuten backen. Hierbei sind die 30 Minuten auch nur ein Richtwert, die Kekse sollten nicht dunkler als ein dunkles Beige werden.
Falls die Kurabiye im Ofen zusammenfallen ist das sehr schade, denn dann waren sie auch noch nicht genügend durchgeknetet. Dass das Backfett kein Wasser beinhaltet ist auch sehr wichtig.

Nach einem Tag schmecken mir die Kurabiye am besten, da sie Zeit hatten etwas durchzuziehen.

Keine Weihnachtszeit ohne Omas Nussecken | Backorgie 1

Was wäre die Weihnachtszeit ohne die ein oder andere Plätzchenbackorgie? Schrecklich lieblos wäre sie… schrecklich lieblos. Vergangenes Wochenende war es endlich so weit die Schüsseln und die Schneebesen und die Holzlöffel und die Schokolade und das Mehl und den Vanillezucker und die Haselnüsse und die Ausstechförmchen herauszukramen und wild in der Küche herumzuwirbeln. Es war einfach ein sehr schöner Samstag. Wir hatten Besuch von Freunden, die nach kurzer Zeit in die Backdüfte eingehüllt wurden, die frischen Plätzchen direkt verkosten konnten und einen gemütlichen Tag inmitten von Kerzen und Lichterketten mit uns verlebt haben.

Es gab Nussecken und viele, viele Ausstechkekse, die auf verschiedenste Art und Weise dekoriert wurden: Zuckerguss, Zuckerguss mit Streuseln, Marmelade und und und …

Nussecken gehören für mich zur Weihnachtszeit dazu. Meine Oma hat früher immer eine Menge Plätzen gebacken und wenn wir an Weihnachten zu ihr gefahren sind, konnten wir immer in den Keller huschen, in dem sich Keksdosen über Keksdosen mit verschiedensten Plätzchen befanden und uns alles nehmen, was wir wollten. Es gab Spritzgebäck, Waffeln, Heidesand, Vanillekipferl, Nussecken und noch einiges mehr. Die Nussecken sind hängen geblieben. Und Heidesand. Aber ehre die Nussecken.

Ich habe dieses Mal ein Nusseckenrezept aus meinem dicksten Backbuch verwendet und anstatt der.Aprikosenmarmelade Erdbeermarmelade aus Weimar verwendet, handgepflückt und natürlich Bio MonGré

Schaut her so geht’s:

Nussecken 

Boden
300g Mehl
130g Butter
100g Zucker
1 P Vanillezucker
1 TL Backpulver
2 glückliche Eier

Belag
200g Butter
200g Zucker
2 P Vanillezucker
200g gehackte Haselnüsse
200g gehackte Mandeln
4 EL Wasser

Dazwischen
6 EL Marmelade (eigentlich Aprikose)

Für den Boden das Mehl mit der Butter, dem Zucker, 1P. Vanillezucker, dem Backpulver und den Eiern in eine Schüssel geben, zu einem bröseligen Teig verarbeiten und dann zu einem festen Mürbeteig kneten. In Folie wickeln und für etwa 30 Minuten kühl stellen.

Für den Belag die restliche Butter in einem Topf schmelzen. Den Zucker, den Vanillezucker und die gehackten Nüsse mit dem Wasser mischen und zur flüssigen Butter geben und unter ständigem Rühren etwas köcheln lassen.

Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Boden dünn ausrollen, dann auf ein gefettetes Backblech legen. Den Teig mit der Marmelade bestreichen und anschließend mit der Nuss-Mandel-Mischung bedecken.

Für etwa 35 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 175°C (Umluft 150°C) goldbraun backen.

Die Nussecken etwas abkühlen lassen und dann in geometrisch ansprechende Dreieckformen schneiden.
Um den Nussecken den letzten Schliff zu geben tauche ich eine Ecke der Nussecken noch in flüssige Schokolade.

Mein Ofen ist auf jeden Fall heißer als er sein sollte, deswegen muss ich immer ein waches Auge auf meine Gebäcke haben. Falls die Nussecken schon vor Ablauf der 35 Minuten annähernd schwarz sind, dann sollten sie herausgenommen werden. Dies gilt natürlich für jedes andere Gebäck auch. #knowyouroven

Alle Zutaten für den Boden der Nussecken
gemahlene Mandeln, gemahlene Haselnüsse und Puderzucker
Bereit für den Ofen
Immer wieder begeistert von dieser Masse
erste Ladung Butterkekse
Nussecken und Marmeladenkekse
Kekse mit Erdbeermarmelade
Kleine Sternchen, kleine Bäumchen und kleine Männchen
Nussecken, Nussecken
Noch mehr Nussecken
Ausstechkekse

Chocolate Chip Cookies

Meine neue Lieblingszutat für Cookies und auch Brownies ist: getrocknete Cranberries!
Ich habe mir kürzlich ein Backblech bei IKEA gekauft, da ich seltsamerweise bisher keins hatte. Es stand also außer Frage, dass ich Kekse backen würde. Außer an Weihnachten backe ich eigentlich keine Kekse, aber Chocolate Chip Cookies gehören bei mir nicht wirklich zu Keksen. Sie sind so groß und so aufregend und so lecker und nicht so hart, sondern kleblig und weich. Oooooh Cookies.

Ich habe diesmal außer dunkler Schokolade noch weiße Schokolade und getrocknete Cranberries in den Teig eingearbeitet. Ich könnte mir vorstellen die dunke Schokolade wegzulassen, aber ausschließlich weiße Schokolade wäre mir nichts.

Für 11 bis 12 Cookies:

150g Schokolade (75g dunkel, 75g weiß)
50g Cranberries
125g Butter (Raumtemperatur)
50g brauner Zucker
30g weißer Zucker
1 Pck oder 1 EL Vanillezucker
1 glückliches Ei
140g Mehl
1 TL Backpulver

160°C 13-15 Minuten

Die Schokolade und die Cranberries grob hacken.

Die Butter mit dem braunen, weißen und Vanille- Zucker kremig rühren, danach das Ei unterrühren.

Das Mehl mit dem Backpulver mischen. Ein paar Schokostücke bei Seite legen und den Rest der Schokolade und die Cranberries ins Mehl rühren, sodass alle Stücke mit der Mehlmischung ummantelt sind.

Nun die Mehlmischung und die flüssigen Masse gut verrühren.

Damit die Cookies etwa handtellergroß werden sollten golfballgroße Kugeln geformt und mit reichlich Abstand auf das Blech gelegt werden. Die Cookies werden beim Backen von allein zerlaufen. Bevor es in den vorgeheizten Ofen geht können die Cookies für eine ansprechende Optik noch mit den bei Seite gelegten Schokostückchen versehen werden.

Man kann natürlich auch kleinere Cookies backen, die dürfen dann aber nicht so lang im Ofen bleiben und außerdem verstoßt man damit gegen die Cookiebibel.

Also dann viel Spaß beim Backen. Schwer sind die nicht und trotzdem superlecker. Was will man mehr.

xx D