Kategorie: Vegan

Bananenbrot | vegan

Wir sind über das Wochenende bei meinen Schwiegereltern und es stellte sich mir gestern wieder die Frage was ich uns als Snacks für die Fahrt einpacke. Ich weiß ja nicht wie das bei euch ist, aber für mich vergeht die Zeit eindeutig schneller, wenn ich was zu beißen habe.

Dieses Mal packte ich zusammen: Obst und Gemüse zum Knabbern, Riegel aus getrockneten Früchten und Kichererbsen. Da aber etwas Süßes natürlich auch nicht fehlen darf, entschloss ich mich gestern Abend noch dazu ein Bananenbrot zu backen. Der Teig ist ratzi fatzi zusammen gerührt und die restliche Arbeit macht der Ofen. PERFEKT.

Dieses Rezept will ich euch natürlich nicht vorenthalten, denn das wäre grausam.

Zutaten für eine Kastenform:

4 Bananen (etwa 400g und schön reif)
80g Sonnenblumenöl
80g brauner Zucker
250g Vollkornmehl
½ Pck. Backpulver
1 TL Zimt
1 TL Vanillepulver oder Vanilleextrakt
100g Zartbitterschokolade (optional)

Ich habe vegane Schokolade mit 95% Kakaoanteil verwendet, damit das ganze Bananenbrot vegan ist. Immer wenn mein Herzi auch etwas veganes isst, singe ich ca. 10 Minuten lang: „Du bist ein Veganer, du bist ein Veganer!“

So wird’s gemacht:

Die Bananen mit dem Zucker und dem Öl zu einer Matschepampe zerdrücken. Die Schokolade hacken und mit den restlichen trockenen Zutaten unter die Matschepampe rühren, bis ein gleichmäßiger Teig entsteht, nicht länger.

Den Teig in die gefettete, oder mit Backpapier ausgelegte Form füllen und im vorgeheizten Ofen bei 185°C (Ober- /Unterhitze) ca. 40 -50 Minuten backen. Wird der Kuchen zu schnell dunkel, hilft es ihn mit Alufolie abzudecken.

FERTIG! Müsst ihr unbedingt ausprobieren..

Zucchini-Kartoffel-Waffeln | vegan

Gestern lag ich kurz auf dem Sofa und dachte so vor mich hin, dass nun der perfekte Zeitpunkt wäre, um das Waffeleisen mal wieder aus dem Schrank zu holen. Also sprang ich auf und suchte nach Zutaten. Eine Zucchini war noch da, die unbedingt verspeist werden wollte. In der Nähe lagen auch Kartoffeln herum, die nicht abgeneigt schienen sich mit der Zucchini zusammen zu tun.
So schnell fiel also die Entscheidung auf herzhafte Zucchini-Kartoffel-Waffeln.

 

Dies hier sind die Zutaten für etwa 5 Waffeln:

240g geschälte Kartoffeln
1 Zucchini (etwa 200g)
50g Vollkornmehl
4-5 EL Hafermilch
1/2 TL Backpulver
1-2 EL Sonnenblumenöl
1/4 TL Kurkumapulver (optional und bloß nicht zu viel, sonst schmeckt’s nicht mehr)
Salz
Pfeffer

Die Zucchini und die geschälten Kartoffeln fein raspeln, oder mit einer Küchenmaschine zerkleinern. Dann alle restlichen Zutaten dazugeben und zu einem Teig verrühren.
Kurkuma ist natürlich optional für die Waffeln. In Kombination mit Öl und Pfeffer kann Kurkuma optimal seine heilende, gesundheitsfördernde Wirkung entfalten.
Das Rezept ist selbstverständlich sehr variabel und kann durch allerlei Kleinigkeiten erweitert werden. Hauptsache man hat zum Schluss einen Teig, der sich zu Waffeln ausbacken lässt.
Nun das Waffeleisen heiß werden lassen, einfetten und los geht’s. Pro Waffel zwei gut gehäufte Esslöffel auf das Eisen geben und so lange backen bis eine schöne braune Kruste entsteht, was etwas länger dauert als bei ’normalen‘ Waffeln.

Nun könnt ihr die Waffeln direkt servieren oder in Form von beeindruckend hübschen, modernen Burgern anrichten. Für mich gab es einen veganen Burger mit Bratgut aus Seitan von Alnatura. Mein Herzi bekam noch ein Spiegelei und eine Scheibe schmelzenden Käse oben drauf.
Für etwas mehr Frische sorgten Tomaten und Pilze und fertig.

Mein Burger, dein Burger
Mit Ei und Käse

Veganer Kokoskuchen | schmeckt wie Bounty!

Da ich immer mehr in die vegane Ecke rutsche fällt es mir zunehmend schwerer so viel Butter, Milch und Eier zu verbacken. Ich bin ehrlich gesagt hin und her gerissen, da mir normale Kuchen so sehr schmecken und ich mir nicht sicher bin, ob ich nicht etwas vermissen werde, wenn ich auf besagte Zutaten verzichte. Aber ich werde es erst herausfinden, wenn ich es versuche. Den Anfang mache ich mit diesem Kokoskuchen.
Achtung! Bounty-Liebhaber könnten hierbei arg frohlocken. Der Boden schmeckt göttlich und die herbe Schokoladenglasur rundet die ganze Geschichte hervorragend ab,.

vegan und roh: Mandel-Dattel Boden, Kokosmasse, dünne herbe Schokoladenglasur


Eine Sache noch: Bei der Recherche veganer Backzutaten ist mir aufgefallen, dass ich viele noch nie gehört habe und auch nicht wüsste woher ich sie bekommen soll. Das herauszufinden wird also eine weitere Herausforderung sein.
Mit diesem Kuchen habe ich die Liste der Zutaten, genau nach meinem Geschmack, simpel gehalten. Also, los geht’s.

Zutaten (für eine Springform mit einem Durchmesser von etwa 16cm)
150g Mandeln
150g Datteln (entkernt)
50g Kokosraspeln
150g Kokosflocken
250ml Kokosmilch, nach Gefühl etwas mehr
3 EL Vanillesirup
50g vegane Schokolade mit so viel Kakaoanteil wie möglich
1 EL Kokosfett

So wird’s gemacht
Die Mandeln und die Datteln 2 Stunden einweichen, dann die Datteln halbieren und alles zusammen in einem Mixer mit Messereinsatz zu einer groben Masse zerkleinern. Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen, die Mandel-Dattel-Masse gleichmäßig verteilen und fest drücken.
Die Kokosraspeln und -flocken mit der Kokosmilch und dem Sirup gut vermengen und etwas ziehen lassen. Nach Gefühl ggf. mehr Milch dazugeben, sodass die Masse nicht zu trocken ist. Die durchgezogene Kokosmasse auf dem Boden verteilen, gut fest drücken und mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank stellen.
Zum Schluss die Schokolade zusammen mit dem Kokosfett in einem Wasserbad erhitzen und nach einer kurzen Abkühlung auf dem Kuchen verteilen. Zum Aushärten der Schokolade den Kuchen ein letztes Mal in den Kühlschrank stellen.
FERTIGOOOOO

Er hält und das erste Stück wartet darauf vernascht zu werden

 

Begleitet mich gern auf meiner veganen Reise. Ich freue mich über Tipps oder nette Rezeptvorschläge in den Kommentaren.