Kategorie: Kuchen

Bananenbrot | vegan

Wir sind über das Wochenende bei meinen Schwiegereltern und es stellte sich mir gestern wieder die Frage was ich uns als Snacks für die Fahrt einpacke. Ich weiß ja nicht wie das bei euch ist, aber für mich vergeht die Zeit eindeutig schneller, wenn ich was zu beißen habe.

Dieses Mal packte ich zusammen: Obst und Gemüse zum Knabbern, Riegel aus getrockneten Früchten und Kichererbsen. Da aber etwas Süßes natürlich auch nicht fehlen darf, entschloss ich mich gestern Abend noch dazu ein Bananenbrot zu backen. Der Teig ist ratzi fatzi zusammen gerührt und die restliche Arbeit macht der Ofen. PERFEKT.

Dieses Rezept will ich euch natürlich nicht vorenthalten, denn das wäre grausam.

Zutaten für eine Kastenform:

4 Bananen (etwa 400g und schön reif)
80g Sonnenblumenöl
80g brauner Zucker
250g Vollkornmehl
½ Pck. Backpulver
1 TL Zimt
1 TL Vanillepulver oder Vanilleextrakt
100g Zartbitterschokolade (optional)

Ich habe vegane Schokolade mit 95% Kakaoanteil verwendet, damit das ganze Bananenbrot vegan ist. Immer wenn mein Herzi auch etwas veganes isst, singe ich ca. 10 Minuten lang: „Du bist ein Veganer, du bist ein Veganer!“

So wird’s gemacht:

Die Bananen mit dem Zucker und dem Öl zu einer Matschepampe zerdrücken. Die Schokolade hacken und mit den restlichen trockenen Zutaten unter die Matschepampe rühren, bis ein gleichmäßiger Teig entsteht, nicht länger.

Den Teig in die gefettete, oder mit Backpapier ausgelegte Form füllen und im vorgeheizten Ofen bei 185°C (Ober- /Unterhitze) ca. 40 -50 Minuten backen. Wird der Kuchen zu schnell dunkel, hilft es ihn mit Alufolie abzudecken.

FERTIG! Müsst ihr unbedingt ausprobieren..

Saftiger Zitruskuchen mit griechischem Joghurt und Nüssen

Wer es gern saftig mag und auf Zitrusfrüchte und griechischen Joghurt abfährt, der sollte sofort dieses Rezept backen.
Alle anderen, die wild und neugierig sind, dürfen natürlich auch.

Zutaten (für eine Springform mit einem Durchmesser von etwa 20cm)
175g Vollkornmehl
2TL Backpulver
175g Butter (Raumtemperatur)
175g Zucker
2 Eier (glücklich)
175g griechischer Joghurt
75g gehackte Mandeln
75g gehackte Pekannüsse
1 Bio-Zitrone: Abrieb und Saft
1 Bio-Orange: Abrieb und Saft

So wird’s gemacht
Die weiche Butter mit dem Zucker cremig schlagen, dann die Eier einrühren.
Als nächstes den Joghurt, die Nüsse, den Orangen- und Zitronenabrieb und den Saft zu der Buttermasse geben und gründlich unterrühren. Zum Schluss noch das Mehl mit dem Backpulver vermengen und dann in den Teig einarbeiten.
Den Teig in die Form füllen und im vorgeheizten Ofen bei 180°C (Ober- Unterhitze) etwa 40 Minuten backen. Mit einem Zahnstocher lässt sich testen, ob der Kuchen durch ist.
Gut abkühlen lassen, dann probieren und sogleich verfließen ob der wunderbaren Saftigkeit


Wer keine Pekannüsse oder Mandeln mag, der kann es auch mal mit Pistazien oder Walnüssen versuchen. Zum servieren kann man auch anstatt Sahne einen Klecks griechischen Joghurt neben ein Kuchenstück setzen. Versucht es auch mal, sagt Bescheid, wie euch der Kuchen gefällt und habt einen schönen Abend.

Veganer Kokoskuchen | schmeckt wie Bounty!

Da ich immer mehr in die vegane Ecke rutsche fällt es mir zunehmend schwerer so viel Butter, Milch und Eier zu verbacken. Ich bin ehrlich gesagt hin und her gerissen, da mir normale Kuchen so sehr schmecken und ich mir nicht sicher bin, ob ich nicht etwas vermissen werde, wenn ich auf besagte Zutaten verzichte. Aber ich werde es erst herausfinden, wenn ich es versuche. Den Anfang mache ich mit diesem Kokoskuchen.
Achtung! Bounty-Liebhaber könnten hierbei arg frohlocken. Der Boden schmeckt göttlich und die herbe Schokoladenglasur rundet die ganze Geschichte hervorragend ab,.

vegan und roh: Mandel-Dattel Boden, Kokosmasse, dünne herbe Schokoladenglasur


Eine Sache noch: Bei der Recherche veganer Backzutaten ist mir aufgefallen, dass ich viele noch nie gehört habe und auch nicht wüsste woher ich sie bekommen soll. Das herauszufinden wird also eine weitere Herausforderung sein.
Mit diesem Kuchen habe ich die Liste der Zutaten, genau nach meinem Geschmack, simpel gehalten. Also, los geht’s.

Zutaten (für eine Springform mit einem Durchmesser von etwa 16cm)
150g Mandeln
150g Datteln (entkernt)
50g Kokosraspeln
150g Kokosflocken
250ml Kokosmilch, nach Gefühl etwas mehr
3 EL Vanillesirup
50g vegane Schokolade mit so viel Kakaoanteil wie möglich
1 EL Kokosfett

So wird’s gemacht
Die Mandeln und die Datteln 2 Stunden einweichen, dann die Datteln halbieren und alles zusammen in einem Mixer mit Messereinsatz zu einer groben Masse zerkleinern. Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen, die Mandel-Dattel-Masse gleichmäßig verteilen und fest drücken.
Die Kokosraspeln und -flocken mit der Kokosmilch und dem Sirup gut vermengen und etwas ziehen lassen. Nach Gefühl ggf. mehr Milch dazugeben, sodass die Masse nicht zu trocken ist. Die durchgezogene Kokosmasse auf dem Boden verteilen, gut fest drücken und mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank stellen.
Zum Schluss die Schokolade zusammen mit dem Kokosfett in einem Wasserbad erhitzen und nach einer kurzen Abkühlung auf dem Kuchen verteilen. Zum Aushärten der Schokolade den Kuchen ein letztes Mal in den Kühlschrank stellen.
FERTIGOOOOO

Er hält und das erste Stück wartet darauf vernascht zu werden

 

Begleitet mich gern auf meiner veganen Reise. Ich freue mich über Tipps oder nette Rezeptvorschläge in den Kommentaren.

 

Schneller Obstkuchen auf dem Blech | Nashi Cranberry Honig

Heute Abend hatte ich spontan Lust noch etwas zu backen, irgendwas was schnell geht.
Die Entscheidung fiel auf einen Blechkuchen mit Obst. Der Belag richtete sich nach meinem Obstkorb, also wurden es doppelt gemoppelte Nashi-Birnen und Cranberries, die ich noch vom Carrot Cake übrig hatte.

Und hier gehts gleich zum Rezept für ein Blech:

Zutaten
250g Mehl
240g Zucker
1 gehäufter TL Backpulver
1 Prise Salz
250g Butter
1 Vanilleschote (oder Vanilleextrakt, oder Vanillepulver, oder was man eben so vanilliges da hat)
4 Eier
80ml Milch

So wird’s gemacht
Das Mehl, den Zucker, das Backpulver und das Salz in eine Schüssel sieben. Die Butter schmelzen.
Die Eier zusammen mit dem Vanilleextrakt in der Milch verquirlen. Die abgekühlte Butter und die Milchmischung zu den trockenen Zutaten geben und alles zu einem Teig verrühren. Den Teig auf einem eingefetteten Blech verteilen.
Das Obst der Wahl ggf. entkernen, in dünne Scheiben schneiden und nach Lust und Laune auf dem Teig verteilen.

Im vorgeheizten Ofen bei 160°C (Ober-/Unterhitze) etwa 40 Minuten backen.
FERTIGO!

Ich habe übrigens nur die Hälfte der Zutaten verwendet und deswegen eine kleinere Form benutzt. Die angegebene Menge reicht für ein normales Backblech.
Falls ihr also schnell und ungeplant einen Kuchen zaubern müsst, dann ist dies eine gute Wahl. Die Zutaten sind höchstwahrscheinlich in eurem Kühlschrank vorhanden und der Belag variiert eben je nachdem was ihr so im eigenen Obstkorb findet.

Nach der Hälfte der Backzeit kann man als kleines Extra noch braunen Zucker über den Kuchen rieseln lassen, sodass eine nette Kruste entsteht. Man kann aber auch vor dem Backen etwas Honig drüber rieseln lassen.
Man kann mit dem hellen Grundteig eigentlich alles machen was man möchte.
Viel Spaß beim ausprobieren.

Eure Derya

Carrot Cake oder Karottenkuchen | Aber nicht die Finger mit raspeln…

Bei der Planung dieser Woche habe ich überlegt was ich denn mal Neues backen könnte. Glücklicherweise war ich in der Sternschanze mit Anne zum Brunch im Café Kostbar verabredet. Ich habe sie gefragt was ich backen soll und sie hat direkt ‚Carrot Cake‘ geantwortet. Also gibt’s heute Carrot Cake mit Frischkäseglasur für euch.

Die Zutaten für meinen Carrot Cake

Zutaten Kuchen (2 Springformen mit einem Durchmesser von 22cm)
260g Mehl
2 TL Natron
1 gestrichener TL Salz
1,5 TL Zimt
295ml geschmolzene Butter
200g weißer Zucker
200g brauner Zucker
1 TL Vanilleextrakt
4 glückliche Eier
300g geraspelte Karotten
100g Pekannüsse (grob gehackt)
50g Cranberries

Zutaten Guss Frischkäse
225g Frischkäse (Doppelrahmstufe, Raumtemperatur)
140g Puderzucker
80ml Sahne
50g Pekannüsse (grob gehackt)

So wird’s gemacht
Das Mehl mit dem Natron, dem Salz und dem Zimt mischen.
In einer anderen Schüssel die geschmolzene Butter mit dem Zucker und dem Vanilleextrakt vermengen. Die Eier einzeln einrühren.
Nun die Mehlmischung darüber sieben und so lange rühren bis alle Zutaten gerade kombiniert sind.
Zum Schluss kommen die gehobelten Karotten, die gehackten Pekannüsse und die Cranberries hinzu.
Teig in zwei Hälften teilen und in zwei Springformen (22cm) geben.
Im vorgeheizten Ofen bei 175°C Ober-/Unterhitze 35 bis 45 Minuten backen. Mit einem Zahnstocher kann geprüft werden, ob die Kuchen fertig sind.
Nun müssen die Kuchen komplett auskühlen, bevor sie mit dem Guss aus Frischkäse zu einer Torte gestapelt werden können.

Für den Guss den Frischkäse mit einem Handmixer oder einer Küchenmaschine mindestens eine Minute lang schlagen, sodass er schön cremig wird.
Den Puderzucker in drei Teilen sorgfältig in den Frischkäse rühren. Hierbei wird er zunächst eine flüssigere Konsistenz bekommen. Zuletzt kommt die Sahne hinzu, nun nochmals mindestens eine Minute schlagen.
Bis zur weiteren Verarbeitung darf der Guss im Kühlschrank abkühlen und wieder fester werden.

Zum Zusammensetzen der Torte empfehle ich die Kuchen zunächst zu trimmen, sodass die Oberflächen glatt und die Ränder nicht so hart sind. Auf dem unteren Boden einen ordentlichen Klecks des Gusses gleichmäßig verstreichen. Den oberen Boden darauf setzen und ebenfalls mit einem Klecks des Gusses bestreichen. Den Überschuss auf den Rändern der Torte verstreichen. Wem eine dünne Glasur nicht reicht, der kann die Torte nochmal im Kühlschrank ruhen lassen und dann noch eine weitere Sicht auftragen.
Zum Schluss kann der ‚Carrot Cake‘ noch mit gehackten Pekannüssen verziert werden.

Das erste Stück. Grob gehackte Nüsse und Cranberries sorgen im saftigen Teig für kleine Geschmacks-i-Pünktchen

Viel Spaß beim Nachbacken. Wenn ihr sehen wollt wie ich es angestellt habe, dann seht euch das folgende Video an.
Habt einen wundervollen Tag und passt auf eure Fingerchen auf, wenn ihr die Karotten raspelt….

 

Golden Peach Pie | The Katzung Family German American Cookbook

Von 1850 bis 1940 lebte eine Frau namens Christiana (Yost) Katzung. Sie wurde in Deutschland geboren und wanderte mit ihren Eltern in die USA aus. Viele Jahre später entstand ein Buch mit Rezepten, die all die deutschen und die amerikanischen Katzungs zusammen getragen haben. Aus diesem Buch habe ich euch einen ‚Golden Peach Pie‘ gebacken.

Das Umgerechne zwischen inch und cm, cups, TBSP, tsp und Gramm ist etwas mühselig, aber das habe ich schon für euch erledigt, also lehnt euch zurück und backt den Pie schnell nach!

Rezept (für eine Form mit einem Durchmesser von 9 inch = 22,86cm)

Mürbeteig
210g Mehl
1/2 TL Salz
140g Butter (kalt, gewürfelt)

Füllung
1 lb. Pfirsich aus der Dose (500g)
1/3 cup Pfirsichwasser aus der Dose (etwa 80ml)
1/2 cup Zucker (115g)
2 TBSP Mehl (etwa 2 große EL)
1/4 tsp Muskatnuss (etwa 1/4 TL)
Prise Salz
2 TBSP Butter (etwa 30g)
1 TBSP Zitronensaft (1 EL)
1/2 tsp Orangenzesten (1/2 TL)

Für den Mürbeteig das Salz im Mehl verteilen, dann die Butter dazu geben. Die Butter muss gleichmäßig im Mehl verteilt werden. Ob man dies mit den Händen, oder einer Küchenmaschine macht ist egal. Wenn die Konsistenz nassem Sand ähnelt, den Teig auf die Arbeitsfläche geben und mit den Händen weiter kneten. Um den Mürbeteig schön blättrig werden zu lassen ist es wichtig die Butter durch den Teig zu ziehen (‚Fraisage‚). Den fertigen Teig im Kühlschrank ruhen lassen.
Für die Füllung Zucker, Mehl, Muskatnuss und Salz vermengen und mit dem Pfirsichwasser aufkochen, bis die Flüssigkeit andickt. Butter, Zitronensaft, Orangenzesten und gewürfelte Pfirsiche dazugeben und köcheln lassen, bis die Butter sich aufgelöst hat.
Den abgekühlten Teig ausrollen. Für den Boden, den Rand und den Deckel des Kuchens jeweils etwa ein Drittel des Teiges verwenden. Den Boden mit einer Gabel löchern, dann die Füllung hineingeben. Den Deckel am Rand fest drücken und für eine glänzende Optik ggf, mit Ei bestreichen.
Bei 400°Fahrenheit (205°C Ober- Unterhitze) 40 bis 45 Minuten backen.

Falls ihr diesen Golden Peach Pie, oder andere Rezepte von mir nach backt, dann verlinkt mich gern.
Auf Youtube lade ich jeden Sonntag ein Video hoch und freue mich über jeden neuen Abonnenten.
Und nun rein in die Schürze und ran an den Ofen <3

 

Schwarzwälder Kirschtorte – Schokoladenkuchen Birne Walnuss

Der Urgroßvater meines lieben Mannes war Konditor, weswegen Sahnetorten bei ihm hoch im Kurs stehen. Ich selbst bin eher eine Kuchen- und Törtchenliebhaberin.
Vor einiger Zeit habe ich mich aber schließlich an eine Schwarzwälder Kirschtorte herangewagt. Zuerst besorgte ich mir über amazon eine preiswerte drehbare Tortenplatte. Man bekommt die Torte zwar auch ohne einen drehbaren Untersatz hin, aber mit ist es wesentlich leichter.

Mit dem Ergebnis (Geschmak und Optik) bin ich sehr zufrieden gewesen und auch meinem Mann empfand sie als exquisit. Beim nächsten Mal würde ich die Eigelbe noch um einiges länger schaumig schlagen, damit der Biskuitboden weicher und luftiger wird. Wenn man die Böden nicht mit Kirschwasser tränken möchte, kann man auch einfach das Wasser, in dem die Sauerkirschen eingelegt sind dafür verwenden.
Im diesem Video habe ich mich dafür entschieden lediglich die Bilder und Geräusche wirken zu lassen. Schaut es euch gern (in HD) an 🙂

Bei einem weiteren Kuchen, der mir kürzlich in den Sinn kam handelt es sich um einen Schokoladenkuchen mit Birnen und Walnüssen. Er ist schnell gemacht und schmeckt mit einem Klecks Sahne an der Seite am besten. Das Rezept ist für eine kleine Springform von 18cm Durchmesser lautet wie folgt:

Zutaten:
100g Zartbitterschokolade
100g Butter (Raumtemperatur)
3 Birnen
Saft einer halben Zitrone
2 glückliche Eier
1 Prise Salz
60g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
180g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Zimt
70ml Milch
50g Walnüsse (gehackt)

So wird’s gemacht:
Die Schokolade mit 50g Butter im Wasserbad schmelzen, danach für später zur Seite stellen. Die Birnen Schälen und das Kerngehäuse entnehmen. Die eine Hälfte der Birnen in Scheibchen schneiden, die andere Hälfte würfeln. Den Zitronensaft dazugeben.
Eier trennen und das Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen. Die restliche Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig schlagen. Die Eigelbe einzeln einrühren.
Das Mehl mit dem Backpulver und dem Zimt mischen und darüber sieben. Zusammen mit der abgekühlten, geschmolzenen Schokolade zu einem Teig verrühren.
Die Milch mit den gehackten Walnüssen und den gewürfelten Birnen in den Teig arbeiten. Zum Schluss den Eischnee in zwei Portionen unterheben.
Den Teig in die Form füllen und mit den Birnenscheibchen dekorieren.

Im vorgeheizten Ofen bei 175°C etwa 45 bis 55 Minuten backen.

Im Video führe ich dies alles einmal vor. Gutes Gelingen und guten Appetit!

Death by Chocolate

Dieser Kuchen ist meine Geheimwaffe für alle, die Schokolade brauchen und auch jene, welche generell bereit sind zu sündigen!
Das einzige, was man beim Backen dieses Kuchens bedenken sollte ist ihm eine Nacht im Kühlschrank zu gönnen. Ansonsten ist er schnell gemacht und benötigt auch nicht viele Zutaten.

Hier ist das Rezept zu meinem alten Freund ‚Death by Chocolate‘ (für eine Springform mit einem Durchmesser von 26cm)

Boden:
75g Butter (Raumtemperatur)
75g Zucker
2 glückliche Eier
75g Mehl
1 TL Backpulver
25g Kakao
50g gemahlene Mandeln

Marmelade

Schokotrüffelbelag:
350g Zartbitterschokolade
100g Butter
300g Sahne

Für den Boden zuerst die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen, dann die Eier einrühren. Mehl, Backpulver, Kakao und Mandeln vermischen und durch ein Sieb zu der Buttermasse geben und verrühren.

20 bis 25 Minuten bei 180°C (Ober- Unterhitze) im vorgeheizten Ofen backen. Nachdem der Boden abgekühlt ist kann man ihn mit einer beliebigen Sorte Marmelade bestreichen. Ich verwende meistens Erdbeermarmelade.

Für den Schokotrüffelbelag die Zartbitterschokolade mit der Butter und der Sahne in einen Topf geben und behutsam unter gelegentlichem Rühren schmelzen. Die Masse etwas abkühlen lassen und dann auf den mit Marmelade bestrichenen Boden gießen.
Nun muss der Kuchen mindestens (!!) 3 Stunden abkühlen. Am besten über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen.

Achtung, dies ist eins meiner Liebslingsrezepte!!!! Suchtgefahr!!!

Erster Geburtstag | Backorgie 2

Der erste Geburtstag meiner süßen Tochter hat zwei Tage nach der Plätzchenbackorgie eine weitere Backorgie ausgelöst. Ich wollte gern einen ‚richtigen‘ Kuchen haben, der allen schmeckt, einen gesunden Kuchen für die Kleinkinder und handliche Muffins für den kleinen fruchtigen Hunger.

Für den ‚richtigen‘ Zupfkuchen habe ich mein Lieblingsrezept verwendet, weil es sich mehrmals bewehrt hat. Aber anstatt ihn wüst mit schokoladigen Bröseln zu übersähen habe ich diesmal ausprobiert den Teig wie Keksteig auszurollen und Förmchen auszustechen, damit eine mittige ‚1‘ von ganz vielen kleinen Herzchen eingerahmt werden konnte. Hat super funktioniert.

Der ‚gesunde‘ Kuchen sollte zuckerlos sein. Eigentlich bin ich beim Backen nicht für ‚gesunde‘ Varianten, genauso wie ich auch nicht für vegane Salami bin. ABER ich wollte es einfach mal ausprobieren, um eine Alternative zum Thema ‚Zucker bei Kindern unter einem Jahr‘ bieten zu können. Ein Bananenbrot /-kuchen sollte hierfür die Lösung sein. Zunächst dachte ich, dass dieser Versuch mächtig in die Hose gegangen ist, aber ich habe alles dafür getan, dass es diesen zuckerfreien Kuchen auf dem Buffet geben würde.

Das Rezept

500g Bananen (so reif wie möglich und ohne Schale gewogen)
125g Vollkornmehl
100ml Sonnenblumenöl
75g Haferflocken
100g gemahlene Mandeln
1 Prise Salz

Die Bananen zuerst zerdrücken. Alle weiteren Zutaten dazugeben, zu einen Teig verrühren und in eine Kastenform geben.Den Ofen auf 160°C vorheizen und etwa 30 Minuten goldgelb backen. Den Kuchen in der Form abkühlen lassen.

Nach 30 Minuten Backzeit war mein Bananenkuchen in der Mitte noch total roh, weswegen ich ihn für weitere 30 Minuten backen lies. Am nächsten Morgen habe ich ihn probiert und war, meiner Erwartung entsprechend, wenig begeistert. Er war kein Stück luftig (wie auch?) und schmeckte mir einfach zu wenig nach Kuchen. Ich entschied mich also dafür den zuckerfreien Bananenkuchen mit Schokoladenglasur zu bedecken, mit dem Gedanken, dass man die Schokolade ja auch abkratzen kann, wenn man sie nicht will. (Warum auch immer man Schokolade entfernen wollen sollte).

So, und im Endeffekt habe ich am Geburtstag zwei Stücke vom Bananenkuchen und in den Tagen danach noch zwei Stücke gegessen. Der Zupfkuchen kam bei allen am besten an, bei den Kids natürlich auch.

Auf dem Buffet gab es noch Nussecken von der ersten Backorgie und Blaubeermuffins, die nicht die besten waren, die ich jemals gebacken habe, weswegen es in diesem Beitrag bei dem Rezept für den Bananenkuchen bleibt.

Der Geburtstag war toll. Ich freue mich schon auf weitere Kindergeburtstage, an denen die Kinder auch mehr können (z.B. Sprechen) und wir dann Topfschlagen und Sackhüpfen und all die anderen tollen Geburtstagsspiele mit ihnen spielen können.

 

Das Kuchenbuffet
ausstechen der ‚Schokostreusel‘ für den russischen Zupfkuchen
Blaubeermuffins vor dem Backen
Teig und Blaubeeren, lecker!
Blaubeermuffins und Bananenbrot
Russischer Zupfkuchen

 

 

 

 

Karamell Käsekuchen | Long Time No See

Ich bin wieder zurück!
Es gab eine kleine Pause, in der ich ausschließlich Macarons gebacken habe. Ich habe geheiratet und wollte meinen Gästen unbedingt eine Candybar bieten, der sie nicht würden widerstehen können. Meine liebe Freundin J hat drei verschiedene Sorten Minicupcakes gebacken und ich meine Macarons. Außerdem gab es Brause-UFOs, Küsschen, Marshmallows, Schokogeld, Rocher und Erdnuss M&Ms.
Was soll ich sagen, die Candybar kam sehr gut an und die Macarons und die Cupcakes waren selbstverständlich als erstes verschwunden.

Jetzt habe ich jedenfalls wieder mehr Zeit und auch riesige Lust etwas neues auszuprobieren. Ich habe mich für einen Käsekuchen mit Karamellsoße entschieden. Der Kuchen hat nicht lange überlebt. Von der Soße sind noch 3 kleine Töpfe übrig, die sich super zum Verschenken eignen.

Falls ihr noch kein Rezept habt welches idiotensicher und idiotenlecker ist, dann solltet ihr dieses unbedingt ausprobieren.

Zutaten Käsekuchen
ca 12 ‚Digestive Biscuits‘  (jeder krümelige Keks geht, Menge je nach Bodendickenvorliebe)
400g Frischkäse
150g brauner Zucker
3 glückliche Eiweiß (das Eigelb kann noch für diverse Keksteige verwendet werden)
2 TL Vanilleextrakt
2 EL Mehl (ich habe Vollkorn Weizenmehl verwendet)
400g Vanillejoghurt
Walnüsse zur Dekoration

Zutaten Karamellsoße
1 cup Sahne  (235ml)
1 TL Vanilleextrakt
6 TBSP Wasser (90ml)
1 cup Zucker (200g)
1 TL Meersalz (optional!!)

Fertiger Karamell Käsekuchen
Abgekühlter Käsekuchen ohne Risse in der Oberfläche
Karamellsoße
Das Zuckerwasser köchelt bei mittlerer Hitze
Das letzte Stück Kuchen

So wird’s gemacht:
Kekse in einen Plastikbeutel füllen, zu Krümeln schlagen.und in einer mit Backpapier ausgelegten, oder eingefetteten Springform (24cm) verteilen.
Den Frischkäse glatt rühren, dann den Zucker, das Eiweiß und das Vanilleextrakt dazugeben und etwa 2 Minuten verrühren.
Nun wird noch der Joghurt zusammen mit dem Mehl zu der Käsemasse gegeben, gut verrührt und dann gleichmäßig auf den Kekskrümeln verteilt. DAS WAR’S SCHON.

Im vorgeheizten Ofen (150°C) 60 Minuten backen und dann im abgeschalteten, geschlossenen Ofen für weitere 30 Minuten ruhen lassen. Hierdurch werden Risse in der Oberfläche des Kuchens vermieden.

Während der Käsekuchen im Ofen ist, kann die Karamellsoße angesetzt werden. Hierzu wird der Zucker zusammen mit dem Wasser erhitzt. Auf mittlerer Hitze so lange köcheln lassen, bis das meiste Wasser verdampft ist und der Zucker eine dunkle, braune Farbe bekommt. In dieser ersten Phase NIE umrühren, sonst kristallisiert der Zucker. Schwenken ist zu jeder Zeit erlaubt.
Nun wird der Zucker vom Herd genommen und unter wilder Blubberei die Sahne mit dem Vanilleextrakt dazu gegossen. Dabei stetig und zügig umrühren. Die Karamellsoße ist nun fertig und muss nur noch abkühlen.

Sind Kuchen und Soße abgekühlt kann der Kuchen beliebig mit Walnüssen und Karamellsoße dekoriert werden.

Falls ihr euch fragt, wie ihr bloß die harten Zuckerreste aus dem Topf bekommt, dann erhitzt den Inhalt einfach nochmal mit etwas Wasser.

Nun viel Spaß beim Ausprobieren und Schlemmen. Mein Kuchen hat knappe zwei Tage überlebt.

Backspaß in 4K