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Galette: Neues go-to-Gebäck ?

Ich bin schon öfters über schöne Bilder von Galettes gestolpert und wollte nun auch mal selbst eine backen. Ich mag diese rustikale Optik und liebe Mürbeteig. Als Belag kam mir eine Mischung aus Birnen und Nektarinen in den Sinn. Schaut her und folgt einfach dem Rezept um sofort auch so einen Leckerbissen zu zaubern.


Für 4 Personen:

Mürbeteig:
175g Mehl
110g kalte Butter
10g Zucker
1/2 TL Salz
ca. 6 EL eiskaltes Wasser

Füllung:
1 Birne
1 Nektarine
55g Zucker
1 TL Stärke
25g geschmolzene Butter

So wird’s gemacht:
Zuerst das Mehl in eine Schüssel sieben, dann mit dem Zucker und Salz vermengen. Die kalte Butter in kleine Würfel schneiden und in die Mehlmischung geben. Mit einer Gabel die Butter zerdrücken und so in die Mehlmischung einarbeiten, dass noch kleinere Klümpchen vorhanden sind. Zuletzt etwa 6 El eiskaltes Wasser dazu geben sodass ein knetbarer Teig entsteht. Diesen Teig in Frischhaltefolie einwickeln und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Das Obst waschen, entkernen und in dünne Spalten schneiden. In einer Schüssel den Zucker und die Stärke mit der geschmolzenen Butter vermengen. Die Scheibchen vorsichtig darin verrühren, damit alle gleichmäßig mit der Mischung überzogen sind.

Den Teig rund ausrollen (Durchmesser etwa 30cm) und die vorbereiteten Obstscheibchen in ordentlichen Kreisen darauf anordnen. Am Rand etwa 3-5 cm Platz lassen. Dieser Rand wird über die äußerenScheibchen gestülpt. Zum Schluss kann die Galette noch mit Zucker berieselt werden.

Im vorgeheizten Ofen etwa 35 Minuten bei 200°C (Ober-/Unterhitze) backen und fertig.


Super einfach, super schnell, keine verrückten Zutaten und ein köstliches Ergebnis. Schmeckt mit und ohne Sahne und lässt sich wild und je nach Laune variieren. Zum Beispiel kann man auch mal eine Galette mit Birnen und Käse machen, klingt das nicht toll?

Auf die Plätze fertig los. Hier gibt’s ein Video zum Rezept:

Carrot Cake oder Karottenkuchen | Aber nicht die Finger mit raspeln…

Bei der Planung dieser Woche habe ich überlegt was ich denn mal Neues backen könnte. Glücklicherweise war ich in der Sternschanze mit Anne zum Brunch im Café Kostbar verabredet. Ich habe sie gefragt was ich backen soll und sie hat direkt ‚Carrot Cake‘ geantwortet. Also gibt’s heute Carrot Cake mit Frischkäseglasur für euch.

Die Zutaten für meinen Carrot Cake

Zutaten Kuchen (2 Springformen mit einem Durchmesser von 22cm)
260g Mehl
2 TL Natron
1 gestrichener TL Salz
1,5 TL Zimt
295ml geschmolzene Butter
200g weißer Zucker
200g brauner Zucker
1 TL Vanilleextrakt
4 glückliche Eier
300g geraspelte Karotten
100g Pekannüsse (grob gehackt)
50g Cranberries

Zutaten Guss Frischkäse
225g Frischkäse (Doppelrahmstufe, Raumtemperatur)
140g Puderzucker
80ml Sahne
50g Pekannüsse (grob gehackt)

So wird’s gemacht
Das Mehl mit dem Natron, dem Salz und dem Zimt mischen.
In einer anderen Schüssel die geschmolzene Butter mit dem Zucker und dem Vanilleextrakt vermengen. Die Eier einzeln einrühren.
Nun die Mehlmischung darüber sieben und so lange rühren bis alle Zutaten gerade kombiniert sind.
Zum Schluss kommen die gehobelten Karotten, die gehackten Pekannüsse und die Cranberries hinzu.
Teig in zwei Hälften teilen und in zwei Springformen (22cm) geben.
Im vorgeheizten Ofen bei 175°C Ober-/Unterhitze 35 bis 45 Minuten backen. Mit einem Zahnstocher kann geprüft werden, ob die Kuchen fertig sind.
Nun müssen die Kuchen komplett auskühlen, bevor sie mit dem Guss aus Frischkäse zu einer Torte gestapelt werden können.

Für den Guss den Frischkäse mit einem Handmixer oder einer Küchenmaschine mindestens eine Minute lang schlagen, sodass er schön cremig wird.
Den Puderzucker in drei Teilen sorgfältig in den Frischkäse rühren. Hierbei wird er zunächst eine flüssigere Konsistenz bekommen. Zuletzt kommt die Sahne hinzu, nun nochmals mindestens eine Minute schlagen.
Bis zur weiteren Verarbeitung darf der Guss im Kühlschrank abkühlen und wieder fester werden.

Zum Zusammensetzen der Torte empfehle ich die Kuchen zunächst zu trimmen, sodass die Oberflächen glatt und die Ränder nicht so hart sind. Auf dem unteren Boden einen ordentlichen Klecks des Gusses gleichmäßig verstreichen. Den oberen Boden darauf setzen und ebenfalls mit einem Klecks des Gusses bestreichen. Den Überschuss auf den Rändern der Torte verstreichen. Wem eine dünne Glasur nicht reicht, der kann die Torte nochmal im Kühlschrank ruhen lassen und dann noch eine weitere Sicht auftragen.
Zum Schluss kann der ‚Carrot Cake‘ noch mit gehackten Pekannüssen verziert werden.

Das erste Stück. Grob gehackte Nüsse und Cranberries sorgen im saftigen Teig für kleine Geschmacks-i-Pünktchen

Viel Spaß beim Nachbacken. Wenn ihr sehen wollt wie ich es angestellt habe, dann seht euch das folgende Video an.
Habt einen wundervollen Tag und passt auf eure Fingerchen auf, wenn ihr die Karotten raspelt….

 

Der elegante Theetisch von François le Goullon 1757-1839

‚Der elegante Theetisch‘ oder die Kunst, einen glänzenden Zirkel auf eine geschmackvolle und anständige Art ohne großen Aufwand zu bewirthen ist ein kleines Büchlein, welches meine Schwiegermutter kürzlich aus ihrem Küchenregal zauberte.

Das Buch beginnt mit einer kleinen Einleitung ‚Von den Pflichten des Wirtes und der Wirtin gegen die Gäste‘, in der Empfehlungen dazu stehen wie man seinen Gästen einige angenehme Stunden bereitet.
Es folgen weitere Kapitel zum Betreiben des ‚Teegeräts‘, zur Zubereitung von heißen und kalten Getränken und schließlich zu Rezepten feiner Backwerke.

Die Rezepte unterscheiden sich auf sehr charmante Art von den heutigen. Mir fällt auf, dass riesige Mengen von Butter, Eiern und Mehl verwendet werden. Es ist von Bratröhren, gewöhnlichen Größen, mäßiger Hitze und Backzeiten von anderthalb Viertelstunden die Rede. Ich behaupte, dass man als Backneuling etwas ratlos vor dem Ofen stehen würde und habe riesige Lust eines der Rezepte genauer unter die Lupe zu nehmen.

François René le Gaullon lebte von 1757 bis 1839 und war Küchenmeister der Herzogin Anna Amalia. Das Buch erschien 1809 im ‚Verlag der Frau‘.

Ungefähr ein Viertel der Zutaten (etwa die Menge für eine Springform 26cm):

Chocoladentorte

250g Mandeln
50g Schokolade
5 Eier (L)
90g Zucker
2-3 EL Mehl
1 TL Zimt

Die Mandeln zusammen mit einem Ei fein im Mörser mahlen, oder direkt gemahlene Mandeln verwenden. Die Schokolade raspeln und zu der Mandelmasse geben.
Die verbleibenden Eier trennen, dann das Eiweiß schlagen. Das Eigelb und den Zucker zum Eischnee dazugeben und eine Weile weiter schlagen.
Die Eimasse nun nach und nach mit dem Mehl und dem Zimt unter die Mandel-Schokomasse heben.
Den Teig in die Backform füllen und direkt in den vorgeheizten Ofen geben.

180°C-190°C
25-30 Minuten
Den Kuchen auf jeden Fall im Auge behalten. Wenn er zu schnell dunkel wird kann man ihn mit etwas Alufolie abdecken.

Den Ofen verließ eher ein Mandelbiskuit anstatt einer Chocoladentorte. Ich habe den Biskuit in zwei Hälften geschnitten, mit Marmelade bestrichen und mit Schokoladenglasur dekoriert.

In diesem Video blättere ich ein wenig durch das Büchlein und widme mich dann dem Backen des Rezepts.

Golden Peach Pie | The Katzung Family German American Cookbook

Von 1850 bis 1940 lebte eine Frau namens Christiana (Yost) Katzung. Sie wurde in Deutschland geboren und wanderte mit ihren Eltern in die USA aus. Viele Jahre später entstand ein Buch mit Rezepten, die all die deutschen und die amerikanischen Katzungs zusammen getragen haben. Aus diesem Buch habe ich euch einen ‚Golden Peach Pie‘ gebacken.

Das Umgerechne zwischen inch und cm, cups, TBSP, tsp und Gramm ist etwas mühselig, aber das habe ich schon für euch erledigt, also lehnt euch zurück und backt den Pie schnell nach!

Rezept (für eine Form mit einem Durchmesser von 9 inch = 22,86cm)

Mürbeteig
210g Mehl
1/2 TL Salz
140g Butter (kalt, gewürfelt)

Füllung
1 lb. Pfirsich aus der Dose (500g)
1/3 cup Pfirsichwasser aus der Dose (etwa 80ml)
1/2 cup Zucker (115g)
2 TBSP Mehl (etwa 2 große EL)
1/4 tsp Muskatnuss (etwa 1/4 TL)
Prise Salz
2 TBSP Butter (etwa 30g)
1 TBSP Zitronensaft (1 EL)
1/2 tsp Orangenzesten (1/2 TL)

Für den Mürbeteig das Salz im Mehl verteilen, dann die Butter dazu geben. Die Butter muss gleichmäßig im Mehl verteilt werden. Ob man dies mit den Händen, oder einer Küchenmaschine macht ist egal. Wenn die Konsistenz nassem Sand ähnelt, den Teig auf die Arbeitsfläche geben und mit den Händen weiter kneten. Um den Mürbeteig schön blättrig werden zu lassen ist es wichtig die Butter durch den Teig zu ziehen (‚Fraisage‚). Den fertigen Teig im Kühlschrank ruhen lassen.
Für die Füllung Zucker, Mehl, Muskatnuss und Salz vermengen und mit dem Pfirsichwasser aufkochen, bis die Flüssigkeit andickt. Butter, Zitronensaft, Orangenzesten und gewürfelte Pfirsiche dazugeben und köcheln lassen, bis die Butter sich aufgelöst hat.
Den abgekühlten Teig ausrollen. Für den Boden, den Rand und den Deckel des Kuchens jeweils etwa ein Drittel des Teiges verwenden. Den Boden mit einer Gabel löchern, dann die Füllung hineingeben. Den Deckel am Rand fest drücken und für eine glänzende Optik ggf, mit Ei bestreichen.
Bei 400°Fahrenheit (205°C Ober- Unterhitze) 40 bis 45 Minuten backen.

Falls ihr diesen Golden Peach Pie, oder andere Rezepte von mir nach backt, dann verlinkt mich gern.
Auf Youtube lade ich jeden Sonntag ein Video hoch und freue mich über jeden neuen Abonnenten.
Und nun rein in die Schürze und ran an den Ofen <3

 

Schokoladige Cupcakes

Ich hatte Lust auf Schokolade mit Schokolade, also musste ich heute einfach diese Cupcakes backen. Man braucht für dieses Rezept keine verrückten Zutaten im Haus zu haben und außerdem ist es idiotensicher und schnell gemacht. (Motto: alles auf einmal in die Schüssel)
Obwohl ich normalerweise kein großer Fan von Buttercremes bin, weil sie mir meistens einfach zu sehr nach Butter schmecken, kann ich dieser Variante dank des vielen Kakaos sehr viel abgewinnen.


Küchlein
100g Mehl
2,5 TL Kakao (gehäuft)
1,5 TL Backpulver
140g Zucker
Prise Salz
40g Butter (Raumtemperatur)
120ml Vollmilch
1 Ei (glücklich)
Vanilleextrakt

Buttercreme
300g Puderzucker
100g Butter (Raumtemperatur)
40g Kakao
3 EL Vollmilch

Für die Küchlein TOTAL EINFACH Mehl, Kakao, Backpulver, Zucker, Salz und Butter verrühren. Das Ei und etwas Vanilleextrakt in die Milch geben und dann nach und nach in den Teig rühren. den Teig zu 3/4 in die Förmchen füllen undetwa 20 Minuten bei 170°C (Ober- Unterhitze) backen.

Für die Buttercreme den Puderzucker und Kakao in eine Schüssel sieben und die Butter dazugeben. Mit einem Mixer verrühren. Nach und nach die Milch dazugeben und dann auf hoher Stufe luftig rühren. Ich habe meine Creme 5 Minuten mit der Küchenmaschine geschlagen, bis sie eine schöne Konsistenz hatte.

Probiert es gern aus und verlinkt mich auf euren Bildern bei Instagram (@wolkenstube)

Schwarzwälder Kirschtorte – Schokoladenkuchen Birne Walnuss

Der Urgroßvater meines lieben Mannes war Konditor, weswegen Sahnetorten bei ihm hoch im Kurs stehen. Ich selbst bin eher eine Kuchen- und Törtchenliebhaberin.
Vor einiger Zeit habe ich mich aber schließlich an eine Schwarzwälder Kirschtorte herangewagt. Zuerst besorgte ich mir über amazon eine preiswerte drehbare Tortenplatte. Man bekommt die Torte zwar auch ohne einen drehbaren Untersatz hin, aber mit ist es wesentlich leichter.

Mit dem Ergebnis (Geschmak und Optik) bin ich sehr zufrieden gewesen und auch meinem Mann empfand sie als exquisit. Beim nächsten Mal würde ich die Eigelbe noch um einiges länger schaumig schlagen, damit der Biskuitboden weicher und luftiger wird. Wenn man die Böden nicht mit Kirschwasser tränken möchte, kann man auch einfach das Wasser, in dem die Sauerkirschen eingelegt sind dafür verwenden.
Im diesem Video habe ich mich dafür entschieden lediglich die Bilder und Geräusche wirken zu lassen. Schaut es euch gern (in HD) an 🙂

Bei einem weiteren Kuchen, der mir kürzlich in den Sinn kam handelt es sich um einen Schokoladenkuchen mit Birnen und Walnüssen. Er ist schnell gemacht und schmeckt mit einem Klecks Sahne an der Seite am besten. Das Rezept ist für eine kleine Springform von 18cm Durchmesser lautet wie folgt:

Zutaten:
100g Zartbitterschokolade
100g Butter (Raumtemperatur)
3 Birnen
Saft einer halben Zitrone
2 glückliche Eier
1 Prise Salz
60g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
180g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Zimt
70ml Milch
50g Walnüsse (gehackt)

So wird’s gemacht:
Die Schokolade mit 50g Butter im Wasserbad schmelzen, danach für später zur Seite stellen. Die Birnen Schälen und das Kerngehäuse entnehmen. Die eine Hälfte der Birnen in Scheibchen schneiden, die andere Hälfte würfeln. Den Zitronensaft dazugeben.
Eier trennen und das Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen. Die restliche Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig schlagen. Die Eigelbe einzeln einrühren.
Das Mehl mit dem Backpulver und dem Zimt mischen und darüber sieben. Zusammen mit der abgekühlten, geschmolzenen Schokolade zu einem Teig verrühren.
Die Milch mit den gehackten Walnüssen und den gewürfelten Birnen in den Teig arbeiten. Zum Schluss den Eischnee in zwei Portionen unterheben.
Den Teig in die Form füllen und mit den Birnenscheibchen dekorieren.

Im vorgeheizten Ofen bei 175°C etwa 45 bis 55 Minuten backen.

Im Video führe ich dies alles einmal vor. Gutes Gelingen und guten Appetit!

Muffins mit Pekannüssen und Ahornsirup

Liebe Bonnie,
ich habe diesmal Muffins aus dem Buch gebacken, das du mir 2012 aus Irland mitgebracht hast.
Sie sind ziemlich lecker, weil sie wegen des Ahornsirups saftig und schön klebrig geworden sind. Außerdem sind nicht nur langweilige Standardnüsse wie Haselnüsse oder Mandeln drin, sondern spannende Pekannüsse.

Rezept aus ‚cupcakes and muffins‘ der ‚hummingbird bakery

350g Mehl
160g Zucker
3/4 TL Salz
1 1/2 TL Backpulver
1/2 TL baking soda
375ml Buttermilch
1 Ei
1/2 TL Vanilleextrakt
70g Butter
240g Pekannüsse gehackt
200ml Ahornsirup

Das Mehl mit dem Zucker, dem Salz, dem Backpulver und dem ‚baking soda‘ in eine Schüssel geben. In einer weiteren Schüssel die Buttermilch mit dem Vanilleextrakt und dem Ei verrühren. Im Anschluss die Buttermilch zur Mehlmischung geben und mit einem Schneebesen zu einer gleichmäßigen Masse rühren. Die Butter schmelzen und in den Teig einrühren.
Zum Schluss die Hälfte des Ahornsirups mit den gehackten Pekannüssen dazugeben und unterrühren.
Die Muffinförmchen zu zwei Dritteln mit dem Teig befüllen. Den restlichen Ahornsirup auf die Förmchen aufteilen und mit einer Pekannuss toppen.
Die Muffins im vorgeheizten Ofen bei 170°C 20-25 Minuten backen bis sie goldbraun sind.

Liebe Leser, liebe Bonnie, die müsst ihr unbedingt probieren…!

xx D

Karamell Käsekuchen | Long Time No See

Ich bin wieder zurück!
Es gab eine kleine Pause, in der ich ausschließlich Macarons gebacken habe. Ich habe geheiratet und wollte meinen Gästen unbedingt eine Candybar bieten, der sie nicht würden widerstehen können. Meine liebe Freundin J hat drei verschiedene Sorten Minicupcakes gebacken und ich meine Macarons. Außerdem gab es Brause-UFOs, Küsschen, Marshmallows, Schokogeld, Rocher und Erdnuss M&Ms.
Was soll ich sagen, die Candybar kam sehr gut an und die Macarons und die Cupcakes waren selbstverständlich als erstes verschwunden.

Jetzt habe ich jedenfalls wieder mehr Zeit und auch riesige Lust etwas neues auszuprobieren. Ich habe mich für einen Käsekuchen mit Karamellsoße entschieden. Der Kuchen hat nicht lange überlebt. Von der Soße sind noch 3 kleine Töpfe übrig, die sich super zum Verschenken eignen.

Falls ihr noch kein Rezept habt welches idiotensicher und idiotenlecker ist, dann solltet ihr dieses unbedingt ausprobieren.

Zutaten Käsekuchen
ca 12 ‚Digestive Biscuits‘  (jeder krümelige Keks geht, Menge je nach Bodendickenvorliebe)
400g Frischkäse
150g brauner Zucker
3 glückliche Eiweiß (das Eigelb kann noch für diverse Keksteige verwendet werden)
2 TL Vanilleextrakt
2 EL Mehl (ich habe Vollkorn Weizenmehl verwendet)
400g Vanillejoghurt
Walnüsse zur Dekoration

Zutaten Karamellsoße
1 cup Sahne  (235ml)
1 TL Vanilleextrakt
6 TBSP Wasser (90ml)
1 cup Zucker (200g)
1 TL Meersalz (optional!!)

Fertiger Karamell Käsekuchen
Abgekühlter Käsekuchen ohne Risse in der Oberfläche
Karamellsoße
Das Zuckerwasser köchelt bei mittlerer Hitze
Das letzte Stück Kuchen

So wird’s gemacht:
Kekse in einen Plastikbeutel füllen, zu Krümeln schlagen.und in einer mit Backpapier ausgelegten, oder eingefetteten Springform (24cm) verteilen.
Den Frischkäse glatt rühren, dann den Zucker, das Eiweiß und das Vanilleextrakt dazugeben und etwa 2 Minuten verrühren.
Nun wird noch der Joghurt zusammen mit dem Mehl zu der Käsemasse gegeben, gut verrührt und dann gleichmäßig auf den Kekskrümeln verteilt. DAS WAR’S SCHON.

Im vorgeheizten Ofen (150°C) 60 Minuten backen und dann im abgeschalteten, geschlossenen Ofen für weitere 30 Minuten ruhen lassen. Hierdurch werden Risse in der Oberfläche des Kuchens vermieden.

Während der Käsekuchen im Ofen ist, kann die Karamellsoße angesetzt werden. Hierzu wird der Zucker zusammen mit dem Wasser erhitzt. Auf mittlerer Hitze so lange köcheln lassen, bis das meiste Wasser verdampft ist und der Zucker eine dunkle, braune Farbe bekommt. In dieser ersten Phase NIE umrühren, sonst kristallisiert der Zucker. Schwenken ist zu jeder Zeit erlaubt.
Nun wird der Zucker vom Herd genommen und unter wilder Blubberei die Sahne mit dem Vanilleextrakt dazu gegossen. Dabei stetig und zügig umrühren. Die Karamellsoße ist nun fertig und muss nur noch abkühlen.

Sind Kuchen und Soße abgekühlt kann der Kuchen beliebig mit Walnüssen und Karamellsoße dekoriert werden.

Falls ihr euch fragt, wie ihr bloß die harten Zuckerreste aus dem Topf bekommt, dann erhitzt den Inhalt einfach nochmal mit etwas Wasser.

Nun viel Spaß beim Ausprobieren und Schlemmen. Mein Kuchen hat knappe zwei Tage überlebt.

Backspaß in 4K

Russischer Zupfkuchen | Nein zu bodenlosen Käsekuchen

Ich weiß nicht warum ich erst jetzt auf die Idee gekommen bin auch mal zu versuchen einen Zupfkuchen zu backen. Optisch fand ich ihn schon immer sehr ansprechend, hauptsächlich wegen des schokoladigen Mürbeteigs, der als Boden und als Verzierung dient. Ich dachte immer, es sei total kompliziert diesen Kuchen zu backen. Das stimmt selbstverständlich nicht. Ist einfach. Peace of cake.

Den Trend bodenloser Käsekuchen finde ich übrigens fürchterlich. Ich würde nie einen Käsekuchen ohne Boden essen. Wo bleibt denn da die spannende Mischung verschiedener Texturen? Ein fester, süßer, etwas angeweichter Boden, der die Unterlage für eine kremige Füllung bildet. Jedes Stück Kuchen esse ich von der Spitze zum Rand hin. Hmm, der Rand.
Ohne Boden wäre für mich das Erlebnis einen Käsekuchen zu essen ziemlich arg lasch.

Wenn ich backe, dann teile ich die Teigmengen meistens auf mehrere Förmchen auf. Ich backe so viel, dass wir das alleine die aufessen könnten. Ich habe diesmal 6 Muffins, eine kleine Springform (etwa 16,5cm) und eine kleine Herzspringform aus der Menge für eine 26cm Springform gebacken.

Seht her, so wird’s gemacht:

Der Mürbeteig:
400g Mehl
200g Butter (Raumtemperatur)
200g Zucker
1 glückliches Ei
1 P. Backpulver
40g Kakao

Die Füllung:
500g Quark (Magerquark geht auch)
250g Butter (Raumtemperatur)
250g Zucker
1 P. Vanillezucker (oder ein EL)
1 P. Vanillepuddingpulver
3 glückliche Eier

Zuerst die Zutaten für den Mürbeteig mit dem Handmixer verrühren, dann zu einem glatten Teig verkneten, in Klarsichtfolie einpacken und in den Kühlschrank legen.

Für die Füllung alle Zutaten mit dem Handmixer verrühren, dann den Ofen auf 200°C (175°C Umluft) vorheizen.
Die Springform gut einfetten, oder mit Backpapier versehen. Der gekühlte Mürbeteig kann nun zu einem Drittel als Boden in die Springform gegeben werden. Man kann den Teig vorher ausrollen, oder ihn einfach mit den Fingern Stück für Stück festdrücken. Das zweite Drittel bildet den Rand, der etwa 4 cm hoch sein sollte.
Anschließend kann die Füllung auf den Boden gegeben und mit dem dritten Drittel des Mürbeteigs großzügig verziert werden. Hierbei sind keine Grenzen gesetzt. Oh mir kommt gerade die Idee, dass ich beim nächsten Mal kleine Wölkchen ausstechen und diese auf die Füllung legen könnte. Aber eigentlich gefällt mir persönlich die klassische Variante immer besser, weswegen ich mich für große Klumpen entschieden habe.

Den Kuchen für ca. 60 Minuten backen. Ich musste die kleineren Förmchen selbstverständlich viel früher herausnehmen. Bevor die Oberfläche zu dunkel wird und der Kuchen hierdurch sein charakteristisches Äußeres verliert sollte der Kuchen rausgenommen werden. Die Muffins haben ca 15 Minuten gebraucht.

Falls ihr sehen wollt, wie ich meine Kuchen gebacken habe schaut euch das Video an. Ich verwende für die Füllung 200g Mascarpone und 50g Butter anstatt der angegebenen 250g Butter. Dies hat keinen besonderen Grund, außer dass ich nicht genug Butter zu Hause hatte. Das Fetteste, was ich gefunden habe war Mascarpone.

Ebenfalls ist im Video gut zu hören, wie mein Herzi das große Entertainmentprogramm für unsere kleine Süße auffährt, damit ich ‚in Ruhe‘ backen kann. Seht selbst und viel Spaß beim Nachbacken!

xx D

Ich war mir nicht sicher | Blaubeermuffins mal anders

Ich habe letzte Woche ein Rezept für Blaubeermuffins von einer Freundin ausprobiert. Wir hatten sogar Blumen in der selben Farbe, mit der der Teig später durchzogen war, nachdem die Blaubeeren eingerührt waren.

Der Teig hatte eine super Konsistenz und ich war schon voller Vorfreude die Muffins endlich zu probieren.

Das Ergebnis war kein luftiger hochgebackener Muffin, sondern eher ein Küchlein mit sehr saftigem und dichterem Inneren. Ganz anders als man es vom typischen Blaubeermuffin kennt. Ich war mir zunächst nicht sicher, habe das Rezept nochmal gebacken und versucht durch anderes Zusammenbringen der Zutaten die klassische Form zu erreichen. Es sind aber nochmal die gleichen Muffins herausgekommen.

Am nächsten Morgen habe ich einen Muffin gefrühstückt und da er mir gut schmeckte,  nenne ich sie einfach ‚Blaubeerküchlein mit Vanilleguss‘ und entferne mich so von meinen klassischen Vorstellungen wie ein Muffin sein sollte..
BE YOURSELF MUFFIN! LASS DICH NICHT IN EINE SCHABLONE PRESSEN!

Obwohl ich mir anfangs nicht sicher war bin ich nun überzeugt. Versucht sie doch auch mal aus. Im Video vergesse ich leider das Backpulver zu erwähnen, upsi.

Für den Teig (12 Stück)
100g Butter
200g Mehl
2 TL Backpulver
250g – 300g TK Blaubeeren
200g Schmand
2 glückliche Eier
150g Zucker

Für den Guss
200g Schmand
4 Pck Vanillezucker

Die Butter zerlassen und abkühlen lassen bevor sie mit den Eiern, dem Schmand und dem Zucker schaumig geschlagen wird.
Das Mehl mit dem Backpulver mischen und unterheben. Zum Schluss die Blaubeeren vorsichtig einarbeiten.
In einer separaten Schüssel für den Guss den Schmand mit dem Vanillezucker kremig rühren.

Die Muffins 15 Minuten bei 180°C (Umluft 160°C) backen. Dann zügig mittig mit einer Portion des Gusses versehen und für weitere 20 Minuten backen.

Gut abkühlen lassen!  Fertig. Lecker.

Falls ihr neugierig seid probiert es doch mal aus

xx D