Kategorie: Torte

Carrot Cake oder Karottenkuchen | Aber nicht die Finger mit raspeln…

Bei der Planung dieser Woche habe ich überlegt was ich denn mal Neues backen könnte. Glücklicherweise war ich in der Sternschanze mit Anne zum Brunch im Café Kostbar verabredet. Ich habe sie gefragt was ich backen soll und sie hat direkt ‚Carrot Cake‘ geantwortet. Also gibt’s heute Carrot Cake mit Frischkäseglasur für euch.

Die Zutaten für meinen Carrot Cake

Zutaten Kuchen (2 Springformen mit einem Durchmesser von 22cm)
260g Mehl
2 TL Natron
1 gestrichener TL Salz
1,5 TL Zimt
295ml geschmolzene Butter
200g weißer Zucker
200g brauner Zucker
1 TL Vanilleextrakt
4 glückliche Eier
300g geraspelte Karotten
100g Pekannüsse (grob gehackt)
50g Cranberries

Zutaten Guss Frischkäse
225g Frischkäse (Doppelrahmstufe, Raumtemperatur)
140g Puderzucker
80ml Sahne
50g Pekannüsse (grob gehackt)

So wird’s gemacht
Das Mehl mit dem Natron, dem Salz und dem Zimt mischen.
In einer anderen Schüssel die geschmolzene Butter mit dem Zucker und dem Vanilleextrakt vermengen. Die Eier einzeln einrühren.
Nun die Mehlmischung darüber sieben und so lange rühren bis alle Zutaten gerade kombiniert sind.
Zum Schluss kommen die gehobelten Karotten, die gehackten Pekannüsse und die Cranberries hinzu.
Teig in zwei Hälften teilen und in zwei Springformen (22cm) geben.
Im vorgeheizten Ofen bei 175°C Ober-/Unterhitze 35 bis 45 Minuten backen. Mit einem Zahnstocher kann geprüft werden, ob die Kuchen fertig sind.
Nun müssen die Kuchen komplett auskühlen, bevor sie mit dem Guss aus Frischkäse zu einer Torte gestapelt werden können.

Für den Guss den Frischkäse mit einem Handmixer oder einer Küchenmaschine mindestens eine Minute lang schlagen, sodass er schön cremig wird.
Den Puderzucker in drei Teilen sorgfältig in den Frischkäse rühren. Hierbei wird er zunächst eine flüssigere Konsistenz bekommen. Zuletzt kommt die Sahne hinzu, nun nochmals mindestens eine Minute schlagen.
Bis zur weiteren Verarbeitung darf der Guss im Kühlschrank abkühlen und wieder fester werden.

Zum Zusammensetzen der Torte empfehle ich die Kuchen zunächst zu trimmen, sodass die Oberflächen glatt und die Ränder nicht so hart sind. Auf dem unteren Boden einen ordentlichen Klecks des Gusses gleichmäßig verstreichen. Den oberen Boden darauf setzen und ebenfalls mit einem Klecks des Gusses bestreichen. Den Überschuss auf den Rändern der Torte verstreichen. Wem eine dünne Glasur nicht reicht, der kann die Torte nochmal im Kühlschrank ruhen lassen und dann noch eine weitere Sicht auftragen.
Zum Schluss kann der ‚Carrot Cake‘ noch mit gehackten Pekannüssen verziert werden.

Das erste Stück. Grob gehackte Nüsse und Cranberries sorgen im saftigen Teig für kleine Geschmacks-i-Pünktchen

Viel Spaß beim Nachbacken. Wenn ihr sehen wollt wie ich es angestellt habe, dann seht euch das folgende Video an.
Habt einen wundervollen Tag und passt auf eure Fingerchen auf, wenn ihr die Karotten raspelt….

 

Der elegante Theetisch von François le Goullon 1757-1839

‚Der elegante Theetisch‘ oder die Kunst, einen glänzenden Zirkel auf eine geschmackvolle und anständige Art ohne großen Aufwand zu bewirthen ist ein kleines Büchlein, welches meine Schwiegermutter kürzlich aus ihrem Küchenregal zauberte.

Das Buch beginnt mit einer kleinen Einleitung ‚Von den Pflichten des Wirtes und der Wirtin gegen die Gäste‘, in der Empfehlungen dazu stehen wie man seinen Gästen einige angenehme Stunden bereitet.
Es folgen weitere Kapitel zum Betreiben des ‚Teegeräts‘, zur Zubereitung von heißen und kalten Getränken und schließlich zu Rezepten feiner Backwerke.

Die Rezepte unterscheiden sich auf sehr charmante Art von den heutigen. Mir fällt auf, dass riesige Mengen von Butter, Eiern und Mehl verwendet werden. Es ist von Bratröhren, gewöhnlichen Größen, mäßiger Hitze und Backzeiten von anderthalb Viertelstunden die Rede. Ich behaupte, dass man als Backneuling etwas ratlos vor dem Ofen stehen würde und habe riesige Lust eines der Rezepte genauer unter die Lupe zu nehmen.

François René le Gaullon lebte von 1757 bis 1839 und war Küchenmeister der Herzogin Anna Amalia. Das Buch erschien 1809 im ‚Verlag der Frau‘.

Ungefähr ein Viertel der Zutaten (etwa die Menge für eine Springform 26cm):

Chocoladentorte

250g Mandeln
50g Schokolade
5 Eier (L)
90g Zucker
2-3 EL Mehl
1 TL Zimt

Die Mandeln zusammen mit einem Ei fein im Mörser mahlen, oder direkt gemahlene Mandeln verwenden. Die Schokolade raspeln und zu der Mandelmasse geben.
Die verbleibenden Eier trennen, dann das Eiweiß schlagen. Das Eigelb und den Zucker zum Eischnee dazugeben und eine Weile weiter schlagen.
Die Eimasse nun nach und nach mit dem Mehl und dem Zimt unter die Mandel-Schokomasse heben.
Den Teig in die Backform füllen und direkt in den vorgeheizten Ofen geben.

180°C-190°C
25-30 Minuten
Den Kuchen auf jeden Fall im Auge behalten. Wenn er zu schnell dunkel wird kann man ihn mit etwas Alufolie abdecken.

Den Ofen verließ eher ein Mandelbiskuit anstatt einer Chocoladentorte. Ich habe den Biskuit in zwei Hälften geschnitten, mit Marmelade bestrichen und mit Schokoladenglasur dekoriert.

In diesem Video blättere ich ein wenig durch das Büchlein und widme mich dann dem Backen des Rezepts.

Schwarzwälder Kirschtorte – Schokoladenkuchen Birne Walnuss

Der Urgroßvater meines lieben Mannes war Konditor, weswegen Sahnetorten bei ihm hoch im Kurs stehen. Ich selbst bin eher eine Kuchen- und Törtchenliebhaberin.
Vor einiger Zeit habe ich mich aber schließlich an eine Schwarzwälder Kirschtorte herangewagt. Zuerst besorgte ich mir über amazon eine preiswerte drehbare Tortenplatte. Man bekommt die Torte zwar auch ohne einen drehbaren Untersatz hin, aber mit ist es wesentlich leichter.

Mit dem Ergebnis (Geschmak und Optik) bin ich sehr zufrieden gewesen und auch meinem Mann empfand sie als exquisit. Beim nächsten Mal würde ich die Eigelbe noch um einiges länger schaumig schlagen, damit der Biskuitboden weicher und luftiger wird. Wenn man die Böden nicht mit Kirschwasser tränken möchte, kann man auch einfach das Wasser, in dem die Sauerkirschen eingelegt sind dafür verwenden.
Im diesem Video habe ich mich dafür entschieden lediglich die Bilder und Geräusche wirken zu lassen. Schaut es euch gern (in HD) an 🙂

Bei einem weiteren Kuchen, der mir kürzlich in den Sinn kam handelt es sich um einen Schokoladenkuchen mit Birnen und Walnüssen. Er ist schnell gemacht und schmeckt mit einem Klecks Sahne an der Seite am besten. Das Rezept ist für eine kleine Springform von 18cm Durchmesser lautet wie folgt:

Zutaten:
100g Zartbitterschokolade
100g Butter (Raumtemperatur)
3 Birnen
Saft einer halben Zitrone
2 glückliche Eier
1 Prise Salz
60g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
180g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Zimt
70ml Milch
50g Walnüsse (gehackt)

So wird’s gemacht:
Die Schokolade mit 50g Butter im Wasserbad schmelzen, danach für später zur Seite stellen. Die Birnen Schälen und das Kerngehäuse entnehmen. Die eine Hälfte der Birnen in Scheibchen schneiden, die andere Hälfte würfeln. Den Zitronensaft dazugeben.
Eier trennen und das Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen. Die restliche Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig schlagen. Die Eigelbe einzeln einrühren.
Das Mehl mit dem Backpulver und dem Zimt mischen und darüber sieben. Zusammen mit der abgekühlten, geschmolzenen Schokolade zu einem Teig verrühren.
Die Milch mit den gehackten Walnüssen und den gewürfelten Birnen in den Teig arbeiten. Zum Schluss den Eischnee in zwei Portionen unterheben.
Den Teig in die Form füllen und mit den Birnenscheibchen dekorieren.

Im vorgeheizten Ofen bei 175°C etwa 45 bis 55 Minuten backen.

Im Video führe ich dies alles einmal vor. Gutes Gelingen und guten Appetit!

Death by Chocolate

Dieser Kuchen ist meine Geheimwaffe für alle, die Schokolade brauchen und auch jene, welche generell bereit sind zu sündigen!
Das einzige, was man beim Backen dieses Kuchens bedenken sollte ist ihm eine Nacht im Kühlschrank zu gönnen. Ansonsten ist er schnell gemacht und benötigt auch nicht viele Zutaten.

Hier ist das Rezept zu meinem alten Freund ‚Death by Chocolate‘ (für eine Springform mit einem Durchmesser von 26cm)

Boden:
75g Butter (Raumtemperatur)
75g Zucker
2 glückliche Eier
75g Mehl
1 TL Backpulver
25g Kakao
50g gemahlene Mandeln

Marmelade

Schokotrüffelbelag:
350g Zartbitterschokolade
100g Butter
300g Sahne

Für den Boden zuerst die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen, dann die Eier einrühren. Mehl, Backpulver, Kakao und Mandeln vermischen und durch ein Sieb zu der Buttermasse geben und verrühren.

20 bis 25 Minuten bei 180°C (Ober- Unterhitze) im vorgeheizten Ofen backen. Nachdem der Boden abgekühlt ist kann man ihn mit einer beliebigen Sorte Marmelade bestreichen. Ich verwende meistens Erdbeermarmelade.

Für den Schokotrüffelbelag die Zartbitterschokolade mit der Butter und der Sahne in einen Topf geben und behutsam unter gelegentlichem Rühren schmelzen. Die Masse etwas abkühlen lassen und dann auf den mit Marmelade bestrichenen Boden gießen.
Nun muss der Kuchen mindestens (!!) 3 Stunden abkühlen. Am besten über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen.

Achtung, dies ist eins meiner Liebslingsrezepte!!!! Suchtgefahr!!!

Zwei Torten

Hallo liebe Freunde, willkommen auf meiner neuen Seite!
Diese Woche habe ich mich erneut kleinen hübschen Torten zugewandt. Das hat ganz gut gepasst, denn wir hatten zwei mal Besuch. Am Dienstag gab es eine Torte mit hellem Boden, Bio-Himbeermarmelade und einem Frosting aus Schmand und Mascarpone. Ich mag keine Buttercreme und probiere einfach aus was eine ähnliche Konsistenz, aber einen leichteren und weniger süßen Geschmack haben könnte. Für die helle Torte wurde es 50/50 Schmand und Mascarpone mit ca. 2 EL Puderzucker, einem Schwapps Vanilleextrakt und etwas roter Lebensmittelfarbe. Für den Boden habe ich ein ganz normales Standardrezept verwendet.

Gestern gab es dann die Schokoladentorte. Oh, die war gut.
Für den Boden habe ich zwei kleine Springformen mit einem Durchmesser von 15,5 cm verwendet. Das Rezept lautet wie folgt:

75g Butter (Raumtemperatur)
75g Zucker
2 glückliche Eier
75g Mehl
1 TL Backpulver
25g Kakao
50g gemahlene Mandeln

Zuerst die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen, dann die Eier einzeln verrühren. Das Mehl mit dem Backpulver, dem Kakao und den Mandeln vermengen und anschließend zur Butter-Zucker-Masse geben. Die Zutaten vermischen, auf zwei Springformen (15,5 cm) aufteilen und bei 180°C (Ober- Unterhitze) etwa 20 Minuten backen.

Danach gut abkühlen lassen. Ich backe die Böden mehrere Stunden bevor ich die Torte dekorieren und präsentieren möchte.

Für die Creme habe ich diesmal einen halben Becher Sahne und einen ganzen Becher Schmand verwendet. Zuerst habe ich die Sahne etwas aufgeschlagen, dann den Schmand mit einem Päckchen Sahnesteif, ca. 4 EL Puderzucker und einem Schwapps Vanilleextrakt dazugegeben und weitergeschlagen.

Zwischen die Böden und oben drauf kam eine dünne Schicht Himbeermarmelade. Anschließend habe ich die Torte mit der Schmandcreme umhüllt und als kleinen Hingucker eine Himbeere in die Mitte gesetzt. Mir gefallen Torten mit dezenter Dekoration am besten. Große, mehrstöckige, perfekt geglättete, extrem dekorierte Torten sind natürlich schön anzusehen, aber dann bin ich sowohl geschmacklich als auch mengenmäßig überfordert.

Falls ihr Lust bekommen habt die Torte nachzubacken freue ich mich über eine Verlinkung bei Instagram. Wenn ihr keine Lust auf Backen habt, dann könnt ihr euch auch einfach die leckeren Bilder angucken.

xx D

Helle Torte, Marmeladenfüllung
Helle Torte, Füllung Marmelade, Schmand-Mascarpone-Creme
Helle Torte
Schokoladenteig vor dem Backen
Warten bis der Kuchen fertig ist. Meine neue Küchenuhr auf meinem Rezeptbuch.
Schokoladenkuchen
Schokoladentorte mit Himbeere
Schokoladentorte mit Himbeere
Schokoladentorte mit Himbeermarmelade und Sahne-Schmand-Creme
Nichts mehr übrig