Monat: August 2016

Wir backen unser Brot selbst

Wir backen unser eigenes Brot. Angestoßen wurde dies durch eine Dokumentation auf Netflix: COOKED.
Ich werde jetzt nicht zu viel darüber schreiben worum es in der Doku geht. Zusammenfassend kann man sagen, dass sie dazu einlädt sich mehr Gedanken über die Qualität der Lebensmittel zu machen und darüber womit man seinen Körper ernähren möchte. Man schaue sich den Trailer an.

Extreme Ernährungstypen, die zur Zeit ja ziemlich hipp, trendy, fetzig und peppig sind, schrecken mich komplett ab, da die Menschen, die sie ausführen, auffällig oft den Drang haben sich für etwas Besseres zu halten und einen direkt bekehren wollen. Ja, ich weiß, dass viele Dinge ungesund sind, aber wenn ich Lust auf Nutella mit dem Löffel oder eine Tüte Salzbrezeln habe, dann esse ich das auch.

Die Dokumentation geht für mich das Thema Ernährung auf eine sehr angenehme Art heran. Sie sagt nicht, dass Fleisch essen schlimm und schrecklich ist, sondern sie sagt, dass man ruhig Fleisch essen kann. Man soll nur überlegen, ob es einem egal ist wo sein Fleisch herkommt, oder ob man sich Gedanken über das Leben der Tiere macht und sein Fleisch z.B. auch bei einem Bio-Bauern für etwas mehr Geld kaufen kann.

BLA… jeder weiß, was ich meine. Es geht um Respekt vor den Tieren und vor dem eigenen Körper.
Ich habe dieses Thema jedenfalls oft im Hinterkopf, konnte aber bisher McDonalds auf Autofahrten auch nicht widerstehen. Nachdem ich alle Folgen von COOKED gesehen habe, habe ich mir vorgenommen dieses Thema erst zu nehmen. Ich habe jetzt ein Kind und ich möchte ein gutes Vorbild sein.

Aber eigentlich geht es ja um Brot. Was für das Fleisch gilt, gilt auch für alle anderen Lebensmittel. Industriell gefertigtes Brot hat viele, viele Zutaten. Traditionelles Brot hat 3. Mehl, Wasser, Salz. Und Zeit. Also 4 Zutaten.

Mir war nicht bewusst, dass man ohne Hefe Brot backen kann. Aber Hefe ist eigentlich nur ein konzentriertes Triebmittel für den Teig, damit das Brotbacken nicht so lang dauert. Vor ein paar Wochen habe ich die Folge „Luft“ von COOKED gesehen, in der es ausschließlich um Brot geht. Danach habe ich mich im Internet informiert und sofort meinen ersten Sauerteigstarter angesetzt. 50/50 Mehl und Wasser und einen warmen Ort zum Ruhen braucht man. Jede weitere Zugabe von Mehl und Wasser muss etwa 24 Stunden warten. Das über 4 Tage, dann hat man einen Sauerteig, mit dem man ein luftiges Brot backen kann. Der Prozess, der dies ermöglicht nennt sich Fermentation oder Fermentierung.

Ich habe jetzt leider kein Rezept, da sich das Backen mit Sauerteig noch wie eine Wissenschaft anfühlt. Außerdem muss ich sagen, dass ich nach meinem ersten Versuch sehr froh war mein Herzi angesteckt zu haben. Er backt seit dem die Brote. Ich bin in der süßen Ecke geblieben. Das erste Brot war ehrlicherweise kein bisschen luftig. Wir haben es trotzdem gegessen. Aber nur in kleinen Scheiben, da man sofort satt war. Heute kam das 5. Brot aus dem Ofen und es kommt optisch absolut an gekaufte Brote heran. Geschmacklich lässt es abgepackte Graubrote schon meilenweit hinter sich. Wenn ein Brot so viel Vorbereitungszeit benötigt, isst man es auf eine viel bewusstere Weise, denn man hat ja über mehrere Stunden eine Bindung aufbauen können. 🙂

Nicht jedes Brot braucht 4 Tage Vorbereitung. Sobald man ein erstes Brot gebacken hat, hat man hoffentlich vom Sauerteig einen Teil weggenommen und diesen in den Kühlschrank gestellt. Möchte man sein nächstes Brot backen, ‚füttert‘ man am Abend vorher die Sauerteigkultur aus dem Kühlschrank und kann am nächsten Tag backen. Man muss nur daran denken vom neuen Sauerteig wieder etwas für den nächsten abzunehmen. Mit jedem Mal Backen wird die Sauerteigkultur also besser und besser. Manche Bäcker haben Sauerteigkulturen die mehrere Jahrzehnte alt sind, habe ich gelesen. Verrückt.
So eine Kultur kann man sich auch ohne ständiges Backen, wie ein kleines Haustier im Kühlschrank halten, solange man sie nach einigen Tagen wieder mit Mehl anfüttert und somit am Leben erhält. Im Internet finden sich viele Rezepte und viele verschiedene Herangehensweisen ein Brot mit Sauerteig zu backen, deswegen halte ich mich elegant mit einem eigenen Rezept zurück.

Gleich setzen wir uns auf den Balkon und essen eine dicke Scheibe Brot mit Kräuterbutter und dazu gekochte Maiskolben. Ich freue mich, dass mein Herzi nun dem Job des Brotbackens mit Freude nachgeht und beschränke mich darauf dabeizustehen und Tipps in den Raum zu schmeißen. Wir verwenden normales Leitungswasser und Bio-Vollkorn-Alnatura-Mehl. Roggen, Weizen, Dinkel, alles ganz wild gemischt. Im letzten war auch Lauch aus der grünen Kiste drin.

Ich kann nur empfehlen es auch mal auszuprobieren und nicht direkt nach dem ersten Brot aufzugeben, wenn es nichts wird. Aber wenn man keinen Spaß am Backen hat, dann gibt es eigentlich auch genug Bäcker, die ausschließlich Sauerteigbrote backen.

Das war das Wort zum Mittwoch.
Bis bald. Dann gibts wieder Kuchen oder Cupcakes.

Der Brotteig geht ein letztes Mal im Gärkorb
Fertig. Frisch aus dem Ofen
Schnitt durch die Mitte

 

Zwei Torten

Hallo liebe Freunde, willkommen auf meiner neuen Seite!
Diese Woche habe ich mich erneut kleinen hübschen Torten zugewandt. Das hat ganz gut gepasst, denn wir hatten zwei mal Besuch. Am Dienstag gab es eine Torte mit hellem Boden, Bio-Himbeermarmelade und einem Frosting aus Schmand und Mascarpone. Ich mag keine Buttercreme und probiere einfach aus was eine ähnliche Konsistenz, aber einen leichteren und weniger süßen Geschmack haben könnte. Für die helle Torte wurde es 50/50 Schmand und Mascarpone mit ca. 2 EL Puderzucker, einem Schwapps Vanilleextrakt und etwas roter Lebensmittelfarbe. Für den Boden habe ich ein ganz normales Standardrezept verwendet.

Gestern gab es dann die Schokoladentorte. Oh, die war gut.
Für den Boden habe ich zwei kleine Springformen mit einem Durchmesser von 15,5 cm verwendet. Das Rezept lautet wie folgt:

75g Butter (Raumtemperatur)
75g Zucker
2 glückliche Eier
75g Mehl
1 TL Backpulver
25g Kakao
50g gemahlene Mandeln

Zuerst die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen, dann die Eier einzeln verrühren. Das Mehl mit dem Backpulver, dem Kakao und den Mandeln vermengen und anschließend zur Butter-Zucker-Masse geben. Die Zutaten vermischen, auf zwei Springformen (15,5 cm) aufteilen und bei 180°C (Ober- Unterhitze) etwa 20 Minuten backen.

Danach gut abkühlen lassen. Ich backe die Böden mehrere Stunden bevor ich die Torte dekorieren und präsentieren möchte.

Für die Creme habe ich diesmal einen halben Becher Sahne und einen ganzen Becher Schmand verwendet. Zuerst habe ich die Sahne etwas aufgeschlagen, dann den Schmand mit einem Päckchen Sahnesteif, ca. 4 EL Puderzucker und einem Schwapps Vanilleextrakt dazugegeben und weitergeschlagen.

Zwischen die Böden und oben drauf kam eine dünne Schicht Himbeermarmelade. Anschließend habe ich die Torte mit der Schmandcreme umhüllt und als kleinen Hingucker eine Himbeere in die Mitte gesetzt. Mir gefallen Torten mit dezenter Dekoration am besten. Große, mehrstöckige, perfekt geglättete, extrem dekorierte Torten sind natürlich schön anzusehen, aber dann bin ich sowohl geschmacklich als auch mengenmäßig überfordert.

Falls ihr Lust bekommen habt die Torte nachzubacken freue ich mich über eine Verlinkung bei Instagram. Wenn ihr keine Lust auf Backen habt, dann könnt ihr euch auch einfach die leckeren Bilder angucken.

xx D

Helle Torte, Marmeladenfüllung
Helle Torte, Füllung Marmelade, Schmand-Mascarpone-Creme
Helle Torte
Schokoladenteig vor dem Backen
Warten bis der Kuchen fertig ist. Meine neue Küchenuhr auf meinem Rezeptbuch.
Schokoladenkuchen
Schokoladentorte mit Himbeere
Schokoladentorte mit Himbeere
Schokoladentorte mit Himbeermarmelade und Sahne-Schmand-Creme
Nichts mehr übrig

Russischer Zupfkuchen | Nein zu bodenlosen Käsekuchen

Ich weiß nicht warum ich erst jetzt auf die Idee gekommen bin auch mal zu versuchen einen Zupfkuchen zu backen. Optisch fand ich ihn schon immer sehr ansprechend, hauptsächlich wegen des schokoladigen Mürbeteigs, der als Boden und als Verzierung dient. Ich dachte immer, es sei total kompliziert diesen Kuchen zu backen. Das stimmt selbstverständlich nicht. Ist einfach. Peace of cake.

Den Trend bodenloser Käsekuchen finde ich übrigens fürchterlich. Ich würde nie einen Käsekuchen ohne Boden essen. Wo bleibt denn da die spannende Mischung verschiedener Texturen? Ein fester, süßer, etwas angeweichter Boden, der die Unterlage für eine kremige Füllung bildet. Jedes Stück Kuchen esse ich von der Spitze zum Rand hin. Hmm, der Rand.
Ohne Boden wäre für mich das Erlebnis einen Käsekuchen zu essen ziemlich arg lasch.

Wenn ich backe, dann teile ich die Teigmengen meistens auf mehrere Förmchen auf. Ich backe so viel, dass wir das alleine die aufessen könnten. Ich habe diesmal 6 Muffins, eine kleine Springform (etwa 16,5cm) und eine kleine Herzspringform aus der Menge für eine 26cm Springform gebacken.

Seht her, so wird’s gemacht:

Der Mürbeteig:
400g Mehl
200g Butter (Raumtemperatur)
200g Zucker
1 glückliches Ei
1 P. Backpulver
40g Kakao

Die Füllung:
500g Quark (Magerquark geht auch)
250g Butter (Raumtemperatur)
250g Zucker
1 P. Vanillezucker (oder ein EL)
1 P. Vanillepuddingpulver
3 glückliche Eier

Zuerst die Zutaten für den Mürbeteig mit dem Handmixer verrühren, dann zu einem glatten Teig verkneten, in Klarsichtfolie einpacken und in den Kühlschrank legen.

Für die Füllung alle Zutaten mit dem Handmixer verrühren, dann den Ofen auf 200°C (175°C Umluft) vorheizen.
Die Springform gut einfetten, oder mit Backpapier versehen. Der gekühlte Mürbeteig kann nun zu einem Drittel als Boden in die Springform gegeben werden. Man kann den Teig vorher ausrollen, oder ihn einfach mit den Fingern Stück für Stück festdrücken. Das zweite Drittel bildet den Rand, der etwa 4 cm hoch sein sollte.
Anschließend kann die Füllung auf den Boden gegeben und mit dem dritten Drittel des Mürbeteigs großzügig verziert werden. Hierbei sind keine Grenzen gesetzt. Oh mir kommt gerade die Idee, dass ich beim nächsten Mal kleine Wölkchen ausstechen und diese auf die Füllung legen könnte. Aber eigentlich gefällt mir persönlich die klassische Variante immer besser, weswegen ich mich für große Klumpen entschieden habe.

Den Kuchen für ca. 60 Minuten backen. Ich musste die kleineren Förmchen selbstverständlich viel früher herausnehmen. Bevor die Oberfläche zu dunkel wird und der Kuchen hierdurch sein charakteristisches Äußeres verliert sollte der Kuchen rausgenommen werden. Die Muffins haben ca 15 Minuten gebraucht.

Falls ihr sehen wollt, wie ich meine Kuchen gebacken habe schaut euch das Video an. Ich verwende für die Füllung 200g Mascarpone und 50g Butter anstatt der angegebenen 250g Butter. Dies hat keinen besonderen Grund, außer dass ich nicht genug Butter zu Hause hatte. Das Fetteste, was ich gefunden habe war Mascarpone.

Ebenfalls ist im Video gut zu hören, wie mein Herzi das große Entertainmentprogramm für unsere kleine Süße auffährt, damit ich ‚in Ruhe‘ backen kann. Seht selbst und viel Spaß beim Nachbacken!

xx D

Frosting aus Mascarpone, Sahne und Nutella | Alternative zur Butterkrem

Am Wochenende fand unser Sommerfest unter Nachbarn statt. Der Grill wurde angeschmissen und alle haben etwas mitgebracht. Unser Beitrag waren Fleischspieße und natürlich Cupcakes.
Mein Herzi und ich konnten uns bisher nicht mit der klassischen Butterkrem anfreunden. Sie sieht natürlich super aus, aber wie im wahren Leben ist das Aussehen schließlich nicht alles.
Ja, liebe Cupcakes, die selben Ansprüche habe ich auch an euch. Das Leben ist kein Ponyhof und auch kein Zuckerschlecken..

Zurück zur Butterkrem. Sie ist uns zum einen zu süß und zum anderen schmeckt sie, egal wie lange ich meine Küchenmaschine die Butter luftig schlagen lasse, so schwer.

Deswegen habe ich für diese Cupcakes ein neues Frosting ausprobiert, welches ich auf Sallys YouTube Kanal gefunden habe. Hauptbestandteile sind Mascarpone (oder Frischkäse) und Sahne.

Auszug aus Sallys Blog:

200 g Sahne
2 TL San Apart
250 g Frischkäse oder Mascarpone
2 TL San Apart
2-3 EL Puderzucker, gesiebt
Vanilleextrakt

Sahne kurz verrühren, anschließend mit 2 TL San Apart steif schlagen. Sahne kühl stellen.
Frischkäse mit 2 TL San Apart, Puderzucker, Vanilleextrakt und nach Belieben mit anderen Aromen verrühren.
Sahne unter die Frischkäsecreme heben.
Die Creme etwa 15 Min. kühlen.
Anschließend kann sie als Topping für Cupcakes oder als Tortenfüllung verwendet werden.

Ich habe statt San Apart Sahnesteif benutzt, aber das ist eigentlich das Gleiche. Beides hilft die Sahne steif zu schlagen und gibt dem Frosting mehr Halt, sodass es nicht nach einiger Zeit die Form verliert.
Ich habe mein Rezept für Marmorkuchen Muffins verwendet und 24 kleine und 12 große Muffins gebacken. Bevor ich meine Küchlein dekoriert habe kam das Frosting eine Runde in den Kühlschrank. Dies gibt zusätzlich Stabilität.

Um die Marmorierung der Muffins auch in der Dekoration aufzugreifen habe ich etwas Nutella in die Innenseiten meines Spritzbeutels gegeben, anschließend das Frosting hineingefüllt und „losgespritzt“.

Das Frosting lässt sich gut verarbeiten, ist viel luftiger als die Butterkrem und vor allem nicht so süß.  Mein Allerliebster hat diesen Cupcake zu seinem Lieblingsstück ernannt, weil ihm das Mascarponefrosting so gut schmeckt. Mir schmeckt das Frosting auch, ich muss aber sagen, dass mir der Geschmack der Sahne eeeeetwas zu dominant ist. Ich werde weiter nach alternativen Frostings suchen, aber freue mich eine erste leckere Alternative zur Butterkrem gefunden zu haben. Danke Sally.

Falls ihr gute Tipps habt, schreibt sie gern als Kommentar. Ich würde mich freuen.
Tschööööö

xx D

Fruchtiger Obstkuchen mit Streuseln

Ich habe eigentlich nie Obst aus der Dose da, weil ich frisches Obst viel lieber mag. Nun kam es aber dazu, dass ich meinem Göttergatten eine Nachricht in den Einkaufsladen schrieb, ob er mir einen Pfirsicheistee in der Dose mitbringen kann.
Jedefalls bekam ich stattdessen Pfirsiche aus der Dose. Das war aber auch gut. Ich habe mir ein Joghurt-Quark-Gemisch mit Weizenkeimen und Pfirsichen gemacht und mit den restlichen Pfirsichen wurde selbstverständlich gebacken. Den Eistee habe ich dann trotzdem noch bekommen.

Dieser luftige helle Kuchen kann natürlich mit jedem Obst gebacken werden, er ist sehr einfach und schnell gemacht und schmeckt super mit oder ohne Sahne (ich ohne, Göttergatte mit). Er liegt nicht schwer im Magen und passt gut zu einem Nachmittagstee, Nachmittagskaffee, oder ist ein vorzügliches süßes Frühstück.

Seht her, so wird er gemacht:

Mengen für eine Springform von etwa 20cm:

Die Streusel:
50g geschmolzene Butter
100g brauner Zucker
50g Mehl
1TL Zimt

Der Kuchen:
175g Zucker
60ml Pflanzenöl
1 glückliches Ei
120ml Vollmilch
225g Mehl
1,5 TL Backpulver
Prise Salz
250g Pfirsich (oder irgend eine andere tolle Frucht)

ca. 50 Minuten bei 180°C backen

Hui, das sieht aber lecker aus oder? Auf die Plätze, fertig, backiback..

xx D

Chocolate Chip Cookies

Meine neue Lieblingszutat für Cookies und auch Brownies ist: getrocknete Cranberries!
Ich habe mir kürzlich ein Backblech bei IKEA gekauft, da ich seltsamerweise bisher keins hatte. Es stand also außer Frage, dass ich Kekse backen würde. Außer an Weihnachten backe ich eigentlich keine Kekse, aber Chocolate Chip Cookies gehören bei mir nicht wirklich zu Keksen. Sie sind so groß und so aufregend und so lecker und nicht so hart, sondern kleblig und weich. Oooooh Cookies.

Ich habe diesmal außer dunkler Schokolade noch weiße Schokolade und getrocknete Cranberries in den Teig eingearbeitet. Ich könnte mir vorstellen die dunke Schokolade wegzulassen, aber ausschließlich weiße Schokolade wäre mir nichts.

Für 11 bis 12 Cookies:

150g Schokolade (75g dunkel, 75g weiß)
50g Cranberries
125g Butter (Raumtemperatur)
50g brauner Zucker
30g weißer Zucker
1 Pck oder 1 EL Vanillezucker
1 glückliches Ei
140g Mehl
1 TL Backpulver

160°C 13-15 Minuten

Die Schokolade und die Cranberries grob hacken.

Die Butter mit dem braunen, weißen und Vanille- Zucker kremig rühren, danach das Ei unterrühren.

Das Mehl mit dem Backpulver mischen. Ein paar Schokostücke bei Seite legen und den Rest der Schokolade und die Cranberries ins Mehl rühren, sodass alle Stücke mit der Mehlmischung ummantelt sind.

Nun die Mehlmischung und die flüssigen Masse gut verrühren.

Damit die Cookies etwa handtellergroß werden sollten golfballgroße Kugeln geformt und mit reichlich Abstand auf das Blech gelegt werden. Die Cookies werden beim Backen von allein zerlaufen. Bevor es in den vorgeheizten Ofen geht können die Cookies für eine ansprechende Optik noch mit den bei Seite gelegten Schokostückchen versehen werden.

Man kann natürlich auch kleinere Cookies backen, die dürfen dann aber nicht so lang im Ofen bleiben und außerdem verstoßt man damit gegen die Cookiebibel.

Also dann viel Spaß beim Backen. Schwer sind die nicht und trotzdem superlecker. Was will man mehr.

xx D

Ich war mir nicht sicher | Blaubeermuffins mal anders

Ich habe letzte Woche ein Rezept für Blaubeermuffins von einer Freundin ausprobiert. Wir hatten sogar Blumen in der selben Farbe, mit der der Teig später durchzogen war, nachdem die Blaubeeren eingerührt waren.

Der Teig hatte eine super Konsistenz und ich war schon voller Vorfreude die Muffins endlich zu probieren.

Das Ergebnis war kein luftiger hochgebackener Muffin, sondern eher ein Küchlein mit sehr saftigem und dichterem Inneren. Ganz anders als man es vom typischen Blaubeermuffin kennt. Ich war mir zunächst nicht sicher, habe das Rezept nochmal gebacken und versucht durch anderes Zusammenbringen der Zutaten die klassische Form zu erreichen. Es sind aber nochmal die gleichen Muffins herausgekommen.

Am nächsten Morgen habe ich einen Muffin gefrühstückt und da er mir gut schmeckte,  nenne ich sie einfach ‚Blaubeerküchlein mit Vanilleguss‘ und entferne mich so von meinen klassischen Vorstellungen wie ein Muffin sein sollte..
BE YOURSELF MUFFIN! LASS DICH NICHT IN EINE SCHABLONE PRESSEN!

Obwohl ich mir anfangs nicht sicher war bin ich nun überzeugt. Versucht sie doch auch mal aus. Im Video vergesse ich leider das Backpulver zu erwähnen, upsi.

Für den Teig (12 Stück)
100g Butter
200g Mehl
2 TL Backpulver
250g – 300g TK Blaubeeren
200g Schmand
2 glückliche Eier
150g Zucker

Für den Guss
200g Schmand
4 Pck Vanillezucker

Die Butter zerlassen und abkühlen lassen bevor sie mit den Eiern, dem Schmand und dem Zucker schaumig geschlagen wird.
Das Mehl mit dem Backpulver mischen und unterheben. Zum Schluss die Blaubeeren vorsichtig einarbeiten.
In einer separaten Schüssel für den Guss den Schmand mit dem Vanillezucker kremig rühren.

Die Muffins 15 Minuten bei 180°C (Umluft 160°C) backen. Dann zügig mittig mit einer Portion des Gusses versehen und für weitere 20 Minuten backen.

Gut abkühlen lassen!  Fertig. Lecker.

Falls ihr neugierig seid probiert es doch mal aus

xx D

Mein erster geschichteter Kuchen

Eben ist mein erster geschichteter Kuchen fertig geworden und ich bin wirklich sehr begeistert vom Ergebnis.

Obowohl ich mich für den Anfang weniger auf den Geschmack als auf die Technik konzentriert habe ist er sehr lecker geworden. Vorbereitet habe ich mich durch ständiges Videogucken bei Youtube. Nicht nur die fertigen Kuchen finde ich schön anzusehen. Das Zusammensetzen der verschiedenen Komponenten, wie z.B. das Ausstreichen der Butterkrem finde ich sehr ästhetisch. Zum Schluss verleiht ein sehr dezentes Detail dem Kuchen das gewisse Etwas. Perfekte, aufregend dekorierte oder überladene Kuchen gefallen mir hingegen nicht so.

Dieser Kuchen besteht aus einem luftigen Teig mit Mandeln. Die Butterkrem ist eine normale Vanillebutterkrem. Ab jetzt beginnt für mich das Ausprobieren mit verschiedenen Geschmäckern, Texturen etc.
Zum Glück ist meine Springform klein und zum Glück gibt es auch genug willige Testesser!

Zum Schluss noch die Rezepte, die ich verwendet habe:

Der Kuchen
125g Mehl
1TL Backpulver
125g gemahlene Mandeln
125g weiche Butter
125g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
2 glückliche Eier
2 EL Schmand

Mehl, Backpulver und Mandeln mischen. Die Butter mit dem Salz, dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig schlagen. Die glücklichen Eier einzeln einarbeiten. Zum Schluss die Mehlmischung mit dem Schmand dazugeben und zu einem glatten Teig rühren.

Bei 180°C im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene ca 50 Minuten Backen. Komplett abkühlen lassen, bevor mit der Butterkrem weitergearbeitet wird.

Die Butterkrem
80g Butter
250g Puderzucker
2 TBSP Vollmilch
1/2 tsp Vanilleextrakt

Zunächst die Butter schlagen, bis sie heller und luftiger geworden ist. Mit der Küchenmaschine dauert das ca. 5 Minuten, mit dem Handrührer etwas länger. Den Puderzucker in in zwei Portionen dazugeben und jedes Mal gut einarbeiten. Zum Schluss die Milch und das Vanilleextrakt einarbeiten.

Ist der Kuchen vollständig abgekühlt kann die Butterkrem aufgetragen werden. Der Kuchen muss kalt sein, da sich die Butter ansonsten verabschiedet.

Ich habe dem Kuchen die oberste Rundung und auch die Ränder abgeschnitten. Mit einem großen Messer kann der Kuchen dann quer halbiert werden. Dabei führe ich das Messer vorsichtig und unter Drehung des Kuchens vom Rand zur Mitte. Steht der Kuchen auf einem Teller, oder einem Stück Backpapiert benötigt man nicht unbedingt einen drehbaren Kuchenstand.

Auf der ersten Kuchenschicht habe ich einen großen Klecks der Butterkrem verstrichen, bin dabei aber nicht ganz bis zum Rand gegangen. Durch leichtes Andrücken der zweiten Kuchenschicht rückt die Butterkrem bis dahin vor. Die restliche Butterkrem habe ich auf dem Deckel und an den Seiten verstrichen.

Dann noch ein Blümchen in die Mitte und fertig ist der Kuchen.
Zum Frühstück gab es das erste Stück, welches geschmacklich und auch optisch Überzeugt hat.

Bis bald!
xx D

Marmorkuchen Muffins

Hallo Freunde,

ich lade gerade mein neuntes Video hoch. Diesmal sind es sehr leckere Marmor Muffins, die direkt beim ersten Mal ziemlich saftig und lecker geworden sind. Normalerweise backe ich jedes Rezept zwei, drei Mal bevor ich zufrieden bin, aber diese Muffins würde ich gar nicht verändern wollen.

Was mich an diesem Rezept begeistert:
Außer vielleicht dem Schmand hält eine gut sortierte Küche bereits alle Zutaten bereit. Anstatt des Schmands kann man auch Sahne verwenden.
Das Anrühren des Teigs ist total einfach, sodass jede komplett talentfreie Person dies hinbekommen sollte. Die größte ‚Schwierigkeit‘ besteht darin die Butter rechtzetig aus dem Kühlschrank zu nehmen, damit sie sich auf Raumtemperatur erwärmt.
Der Teig hat eine schöne Konsistenz und lässt sich hervorragend, weil sauber, mit zwei Löffeln auf die Förmchen aufteilen.
Nach 20 Minuten Backzeit wird man mit einer duftenden Wohnung und luftigen, saftigen Marmorküchlein belohnt.

ACHTUNG Lecker-Gefahr!

Zutaten für 12 Muffins

100g Butter (Raumtemperatur)
150g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
3 glückliche Eier
150g Mehl
1TL Backpulver
100ml Schmand (oder auch Sahne)
1-2EL Kakao

Zuerst wird die weiche Butter, der Zucker und der Vanillezucker mit einem Handrührgerät oder einer Küchenmaschine kremig geschlagen. Anschließend werden die Eier einzeln in den Teig gerührt.
Das Backpulver zum gesiebten Mehl geben und kurz verrühren, damit es gleichmäßig im Mehl verteilt ist. Das Mehl nun abwechselnd mit dem Schmand zu der Butter-Zucker-Ei Masse verrühren.
Der Teig kann nun in zwei Hälften geteilt werden. Nun den hellen Teig gleichmäßig auf die Förmchen verteilen. Im Anschluss die andere Teighälfte mit dem Kakao vermengen und ebenfalls auf die Förmchen verteilen.
Um eine verschlungene Marmorierung zu erzeugen kann man mit einem Zahnstocher oder einer Gabel oder, oder durch den Teig fahren.

Die Muffins nun im vorgeheizten Ofen etwa 20 Minuten bei 170°C (nicht Umluft) backen.

Viel Spaß beim Ausprobieren
xx D