Monat: Juli 2017

Bananenbrot | vegan

Wir sind über das Wochenende bei meinen Schwiegereltern und es stellte sich mir gestern wieder die Frage was ich uns als Snacks für die Fahrt einpacke. Ich weiß ja nicht wie das bei euch ist, aber für mich vergeht die Zeit eindeutig schneller, wenn ich was zu beißen habe.

Dieses Mal packte ich zusammen: Obst und Gemüse zum Knabbern, Riegel aus getrockneten Früchten und Kichererbsen. Da aber etwas Süßes natürlich auch nicht fehlen darf, entschloss ich mich gestern Abend noch dazu ein Bananenbrot zu backen. Der Teig ist ratzi fatzi zusammen gerührt und die restliche Arbeit macht der Ofen. PERFEKT.

Dieses Rezept will ich euch natürlich nicht vorenthalten, denn das wäre grausam.

Zutaten für eine Kastenform:

4 Bananen (etwa 400g und schön reif)
80g Sonnenblumenöl
80g brauner Zucker
250g Vollkornmehl
½ Pck. Backpulver
1 TL Zimt
1 TL Vanillepulver oder Vanilleextrakt
100g Zartbitterschokolade (optional)

Ich habe vegane Schokolade mit 95% Kakaoanteil verwendet, damit das ganze Bananenbrot vegan ist. Immer wenn mein Herzi auch etwas veganes isst, singe ich ca. 10 Minuten lang: „Du bist ein Veganer, du bist ein Veganer!“

So wird’s gemacht:

Die Bananen mit dem Zucker und dem Öl zu einer Matschepampe zerdrücken. Die Schokolade hacken und mit den restlichen trockenen Zutaten unter die Matschepampe rühren, bis ein gleichmäßiger Teig entsteht, nicht länger.

Den Teig in die gefettete, oder mit Backpapier ausgelegte Form füllen und im vorgeheizten Ofen bei 185°C (Ober- /Unterhitze) ca. 40 -50 Minuten backen. Wird der Kuchen zu schnell dunkel, hilft es ihn mit Alufolie abzudecken.

FERTIG! Müsst ihr unbedingt ausprobieren..

Zucchini-Kartoffel-Waffeln | vegan

Gestern lag ich kurz auf dem Sofa und dachte so vor mich hin, dass nun der perfekte Zeitpunkt wäre, um das Waffeleisen mal wieder aus dem Schrank zu holen. Also sprang ich auf und suchte nach Zutaten. Eine Zucchini war noch da, die unbedingt verspeist werden wollte. In der Nähe lagen auch Kartoffeln herum, die nicht abgeneigt schienen sich mit der Zucchini zusammen zu tun.
So schnell fiel also die Entscheidung auf herzhafte Zucchini-Kartoffel-Waffeln.

 

Dies hier sind die Zutaten für etwa 5 Waffeln:

240g geschälte Kartoffeln
1 Zucchini (etwa 200g)
50g Vollkornmehl
4-5 EL Hafermilch
1/2 TL Backpulver
1-2 EL Sonnenblumenöl
1/4 TL Kurkumapulver (optional und bloß nicht zu viel, sonst schmeckt’s nicht mehr)
Salz
Pfeffer

Die Zucchini und die geschälten Kartoffeln fein raspeln, oder mit einer Küchenmaschine zerkleinern. Dann alle restlichen Zutaten dazugeben und zu einem Teig verrühren.
Kurkuma ist natürlich optional für die Waffeln. In Kombination mit Öl und Pfeffer kann Kurkuma optimal seine heilende, gesundheitsfördernde Wirkung entfalten.
Das Rezept ist selbstverständlich sehr variabel und kann durch allerlei Kleinigkeiten erweitert werden. Hauptsache man hat zum Schluss einen Teig, der sich zu Waffeln ausbacken lässt.
Nun das Waffeleisen heiß werden lassen, einfetten und los geht’s. Pro Waffel zwei gut gehäufte Esslöffel auf das Eisen geben und so lange backen bis eine schöne braune Kruste entsteht, was etwas länger dauert als bei ’normalen‘ Waffeln.

Nun könnt ihr die Waffeln direkt servieren oder in Form von beeindruckend hübschen, modernen Burgern anrichten. Für mich gab es einen veganen Burger mit Bratgut aus Seitan von Alnatura. Mein Herzi bekam noch ein Spiegelei und eine Scheibe schmelzenden Käse oben drauf.
Für etwas mehr Frische sorgten Tomaten und Pilze und fertig.

Mein Burger, dein Burger
Mit Ei und Käse

Saftiger Zitruskuchen mit griechischem Joghurt und Nüssen

Wer es gern saftig mag und auf Zitrusfrüchte und griechischen Joghurt abfährt, der sollte sofort dieses Rezept backen.
Alle anderen, die wild und neugierig sind, dürfen natürlich auch.

Zutaten (für eine Springform mit einem Durchmesser von etwa 20cm)
175g Vollkornmehl
2TL Backpulver
175g Butter (Raumtemperatur)
175g Zucker
2 Eier (glücklich)
175g griechischer Joghurt
75g gehackte Mandeln
75g gehackte Pekannüsse
1 Bio-Zitrone: Abrieb und Saft
1 Bio-Orange: Abrieb und Saft

So wird’s gemacht
Die weiche Butter mit dem Zucker cremig schlagen, dann die Eier einrühren.
Als nächstes den Joghurt, die Nüsse, den Orangen- und Zitronenabrieb und den Saft zu der Buttermasse geben und gründlich unterrühren. Zum Schluss noch das Mehl mit dem Backpulver vermengen und dann in den Teig einarbeiten.
Den Teig in die Form füllen und im vorgeheizten Ofen bei 180°C (Ober- Unterhitze) etwa 40 Minuten backen. Mit einem Zahnstocher lässt sich testen, ob der Kuchen durch ist.
Gut abkühlen lassen, dann probieren und sogleich verfließen ob der wunderbaren Saftigkeit


Wer keine Pekannüsse oder Mandeln mag, der kann es auch mal mit Pistazien oder Walnüssen versuchen. Zum servieren kann man auch anstatt Sahne einen Klecks griechischen Joghurt neben ein Kuchenstück setzen. Versucht es auch mal, sagt Bescheid, wie euch der Kuchen gefällt und habt einen schönen Abend.